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Für Behörden & öffentliche Einrichtungen

Barrierefreie und DSGVO-konforme Website-Überwachung für Behörden

Öffentliche Portale müssen barrierefrei, erreichbar und nachweislich sicher sein — und ihre Daten gehören nach Deutschland. XICTRAQ bündelt Barrierefreiheits-Prüfung, Verfügbarkeit, Sicherheit, Statusseiten und Nachweis-Reports in einer in Deutschland gehosteten Plattform.

Hosting in Deutschland AVV nach Art. 28 DSGVO Drei EU-Messknoten
Pflichtenheft Online-Dienste überwacht
  • 1 Barrierefreiheit (WCAG / BITV 2.0)
  • 2 Datenhaltung in Deutschland
  • 3 Erreichbarkeit der Bürgerportale
  • 4 SSL, Security-Header, DNSSEC
  • 5 Nachweise für Prüfung & Aufsicht
3
EU-Messknoten mit Konsens
24/7
Erreichbarkeits-Überwachung
21
Module, eine Rechnung
0
US-Subdienstleister
Gesetzliche Pflicht

Barrierefreiheit als gesetzliche Pflicht — im Detail

Für Websites und Apps öffentlicher Stellen ist digitale Barrierefreiheit keine freiwillige Verbesserung, sondern eine gesetzliche Anforderung. Die Behindertengleichstellungsgesetze von Bund und Ländern verpflichten Verwaltungen seit Jahren, ihre Online-Angebote nach den Vorgaben der BITV 2.0 zugänglich zu gestalten. Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz rückt das Thema zusätzlich für viele angegliederte Dienste, Eigenbetriebe und kommunale Unternehmen stärker in den Fokus — die rechtliche Einordnung im Einzelfall liegt bei Ihnen.

In der Praxis ist Barrierefreiheit kein einmaliger Zustand, sondern ein bewegliches Ziel. Jede Inhaltsänderung, jedes neue Formular und jedes nachgeladene Modul kann Hürden schaffen: fehlende Alternativtexte für Bilder, zu geringe Farbkontraste, nicht beschriftete Bedienelemente oder eine Tastaturnavigation, die ins Leere führt. Ein typisches Szenario: Eine Pressestelle pflegt eine neue Aktuelles-Meldung mit eingebettetem PDF ein, das Vorschaubild bleibt ohne Beschreibung — und schon ist eine Barriere entstanden, die im nächsten manuellen Audit auffällt, aber Wochen unbemerkt blieb.

Genau hier setzt die kontinuierliche Prüfung an. XICTRAQ untersucht die hinterlegte Seite automatisiert gegen die technisch messbaren WCAG-Kriterien und zeigt Verstöße, ihren Schweregrad und den Verlauf des Scores über die Zeit. So sehen Sie nach einem Relaunch mit dem nächsten Lauf, welche Verstöße die Seite aktuell zeigt und ob der Score gestiegen oder gefallen ist, statt es erst beim nächsten Audit zu erfahren. Wichtig bleibt: Eine automatisierte Prüfung deckt nur die maschinell erkennbaren Aspekte ab und ersetzt kein vollständiges BITV-Audit mit manueller Begutachtung. Sie liefert aber eine belastbare Vorprüfung und eine sachliche Grundlage für die Erklärung zur Barrierefreiheit.

Vergabe-Kriterium

Datenhaltung in Deutschland als Vergabe-Kriterium

Daten in Deutschland

In Deutschland gehostet, Verarbeitung in der EU, ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO — keine US-Subdienstleister, ein dokumentierter Verarbeitungsort für die gesamte Plattform.

Ein Anbieter · ein VerarbeitungsortBürgerportalTerminvergabeAntragsstreckeKnoten NürnbergKnoten HelsinkiKnoten FalkensteinXICTRAQgehostet in DeutschlandVerarbeitung in der EUAVV nach Art. 28 DSGVOMulti-Node-Konsens vor dem Alarm

Wo die Daten eines Monitoring-Dienstes verarbeitet werden, ist für die öffentliche Hand selten eine Randnotiz. In Ausschreibungen und Vergabeunterlagen wird der Verarbeitungsort regelmäßig als Eignungs- oder Zuschlagskriterium herangezogen, und Datenschutzbeauftragte prüfen genau, welche Subdienstleister beteiligt sind und in welchem Land sie sitzen. XICTRAQ wird in Deutschland gehostet, die Verarbeitung findet in der EU statt, und ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO wird bereitgestellt.

Überwachung und Messung laufen auf Servern in der EU; nur KI-Funktionen wie Assistent und KI-Sichtbarkeit nutzen einen Auftragsverarbeiter in den USA auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln. Auch die integrierten Analytics arbeiten cookielos: Sie setzen keine Tracking-Cookies; Besuche unterscheidet eine pseudonyme Tageskennung, die IP-Adresse wird nicht gespeichert. Für die reine Reichweitenmessung Ihrer Portale ist daher in der Regel kein Einwilligungsbanner erforderlich — Sie erhalten vollständige Nutzungszahlen samt Web Vitals, ohne Besucher mit einem Cookie-Dialog zu konfrontieren.

Worauf Sie in der Beschaffung achten sollten: Verlangen Sie eine vollständige Liste der Subdienstleister mit Sitzland, den Auftragsverarbeitungsvertrag und eine klare Angabe zum Hostingort. Mit XICTRAQ vereinfacht sich der Datenschutz-Nachweis erheblich — ein Anbieter, ein Vertrag, ein dokumentierter Verarbeitungsort statt einer Sammlung von Einzeltools mit jeweils eigener Datenschutz-Prüfung. Wie diese Punkte im konkreten Vergabe- oder Prüfverfahren zu gewichten sind, entscheiden Ihre zuständigen Stellen.

Erreichbarkeit & Diagnose

Erreichbarkeit öffentlicher Dienste — und schnelle Diagnose

  1. Schritt 1

    Messung

    Drei EU-Knoten prüfen Erreichbarkeit und Antwortzeit rund um die Uhr.

  2. Schritt 2

    Konsens

    Ein Ausfall wird erst gemeldet, wenn mehrere Knoten ihn bestätigen.

  3. Schritt 3

    Auto-Diagnose

    DNS-Auflösung, HTTP-Antwort, Traceroute und Screenshot kommen zum Vorfall.

  4. Schritt 4

    Alarm

    Meldung mit dem Fehlerbild der Prüfung über E-Mail, Webhook und Messenger.

Online-Antragsstrecken, Terminvergaben und Bürgerportale müssen verfügbar sein, wenn Menschen sie brauchen — oft auch außerhalb der Dienstzeiten, am Abend oder am Wochenende. XICTRAQ überwacht die Erreichbarkeit und Antwortzeiten Ihrer Portale rund um die Uhr über drei verteilte EU-Messknoten in Nürnberg, Helsinki und Falkenstein. Helsinki liegt in Finnland; durch die geografische Verteilung lässt sich unterscheiden, ob eine Störung am Server selbst oder an einer einzelnen Netzstrecke liegt.

Ein Ausfall wird erst gemeldet, wenn ihn mehrere Knoten bestätigen — dieser Multi-Node-Konsens reduziert Fehlalarme, die bei einer einzelnen Messstelle leicht entstehen, etwa wenn nur eine Netzroute kurzzeitig stockt. Tritt eine echte Störung auf, alarmiert XICTRAQ die zuständigen Mitarbeitenden über mehrere Kanäle: E-Mail, Webhook und gängige Team-Messenger. So kann die IT reagieren, bevor sich Beschwerden häufen oder die telefonische Auskunft überläuft.

Damit die Behebung nicht bei null beginnt, nennt der Alarm bei einem bestätigten Ausfall das Fehlerbild der Prüfung — beispielsweise ein abgelaufenes Zertifikat, eine Zeitüberschreitung oder eine fehlerhafte Serverantwort —, und eine Auto-Diagnose legt DNS-Auflösung, HTTP-Antwort, Traceroute und einen Screenshot dazu. Die Diagnose steht in der Zeitleiste des zugehörigen Vorfalls. Für komplexere Antragsstrecken lassen sich zusätzlich Browser-Monitore mit Assertions hinterlegen, die echte Klickpfade durchspielen — etwa „Formular öffnen, Pflichtfeld ausfüllen, Bestätigung sehen“ — und Alarm schlagen, wenn ein Schritt fehlschlägt, obwohl die Startseite formal noch antwortet.

Bürger-Transparenz

Transparente Statusseiten für Bürger

Wenn ein Bürgerportal nicht erreichbar ist, entsteht schnell Unsicherheit: Liegt es am eigenen Anschluss, am Browser oder am Amt? Eine öffentliche Statusseite beantwortet diese Frage sachlich. Sie zeigt den aktuellen Betriebszustand der einzelnen Dienste, informiert über geplante Wartungsfenster und über laufende Störungen — und verhindert so, dass Menschen vergeblich einen Antrag starten oder mehrfach in der Telefonzentrale anrufen.

Die Statusseite lässt sich vollständig an Ihr Erscheinungsbild anpassen: Wappen, Logo, Farben und eine eigene Domain wie status.example.com. Bürger können Statusmeldungen per Double-Opt-in abonnieren und werden bei einer Störung oder einer geplanten Wartung automatisch benachrichtigt — ganz ohne Wiedereinrichtung eines weiteren Verteilers. Für die Einbindung in bestehende Auftritte steht zusätzlich ein eingebettetes Widget bereit, das den aktuellen Status als kleines Banner oder Karte direkt auf der Startseite anzeigt.

So wird Transparenz zum Service: Bürger erhalten verlässliche Information statt Mutmaßungen, die Verwaltung kommuniziert geplante Wartungen vorab, und die telefonische Auskunft wird spürbar entlastet. Gerade bei stark frequentierten Diensten — etwa zur Termin- oder Kfz-Zulassung — zahlt sich diese offene Kommunikation aus.

W status.example.com Alle Systeme aktiv
  • Bürgerportal verfügbar
  • Online-Terminvergabe verfügbar
  • Kfz-Zulassung Wartung geplant
  • Antrags-Upload verfügbar
Statusmeldungen abonnieren — per Double-Opt-in
Nachweis & Beschaffung

Reporting und Nachweise gegenüber Aufsicht und Prüfung

Im öffentlichen Sektor muss der Betrieb digitaler Angebote belegbar sein — gegenüber der Amtsleitung, der Rechnungsprüfung oder einer Aufsichtsbehörde. XICTRAQ erzeugt dafür automatische Berichte mit Uptime-Prozent, mittlerer Wiederherstellungszeit (MTTR) und konkreten Ausfallzeiten je Portal. Diese SLA-Reports lassen sich planmäßig — beispielsweise monatlich oder quartalsweise — als PDF erzeugen und versenden, sodass an die Stelle von Behauptungen belastbare Zahlen treten.

Neben der Verfügbarkeit dokumentiert XICTRAQ auch den Sicherheits- und Compliance-Stand: SSL-Laufzeiten, Security-Header, DNS- und E-Mail-Authentifizierung (SPF, DKIM, DMARC) sowie DNSSEC. Ein nahendes Zertifikatsende wird rechtzeitig gemeldet, statt zu einem überraschenden Ausfall zu führen. Der datierte Barrierefreiheits-Befund der hinterlegten Seite mit Score-Verlauf ergänzt das Bild und lässt sich für die Erklärung zur Barrierefreiheit heranziehen.

Entscheidungshilfe: Wenn Ihre Einrichtung regelmäßig über den Betrieb berichten muss, lohnt sich der Wechsel von manuell zusammengetragenen Tabellen zu planmäßigen Reports schon ab wenigen Portalen. Sie sparen die wiederkehrende Fleißarbeit und erhalten einen einheitlichen, nachvollziehbaren Nachweis aus einer Quelle — über alle 21 Module hinweg, die XICTRAQ in einer Oberfläche zusammenführt.

SLA-Reports als PDF

Uptime-Prozent, MTTR und konkrete Ausfallzeiten je Portal — planmäßig monatlich oder quartalsweise versandt.

Unterlagen für die Vergabe

Angaben zum Hosting in Deutschland, zur EU-Verarbeitung, zur Subdienstleister-Liste und der AVV nach Art. 28 DSGVO.

Befund zur Barrierefreiheit

Datierter WCAG-Befund der hinterlegten Seite mit Score-Verlauf als sachliche Grundlage für die Erklärung zur Barrierefreiheit.

Was öffentliche Stellen abdecken müssen

Acht Aufgabenfelder, die XICTRAQ in einer Oberfläche und einer Rechnung zusammenführt.

Barrierefreiheit nachweisen

Automatisierte Prüfung gegen messbare WCAG-Kriterien als Indikator für BITV-2.0-Anforderungen, mit Schweregrad je Verstoß für die hinterlegte Seite und Score-Verlauf aus den Lighthouse-Läufen.

Daten in Deutschland

Verarbeitung in der EU, gehostet in Deutschland, mit Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und ohne US-Subdienstleister.

Erreichbarkeit sichern

Verfügbarkeits-Überwachung der Bürgerportale rund um die Uhr über drei verteilte EU-Messknoten mit Multi-Node-Konsens.

Sicherheit prüfen

SSL-Laufzeiten, Security-Header, DNS- und E-Mail-Authentifizierung (SPF/DKIM/DMARC) sowie DNSSEC kontinuierlich im Blick.

Nachweise dokumentieren

PDF-Berichte mit Uptime, Prüfstand und Verlauf — als sachlicher Beleg für Amtsleitung, Rechnungsprüfung und Aufsicht.

Transparenz für Bürger

Öffentliche Statusseiten informieren Bürger sachlich über Wartungen und Störungen öffentlicher Dienste — mit Wappen, Logo und eigener Domain.

Auto-Diagnose bei Störung

Fällt ein Portal aus, nennt der Alarm das Fehlerbild der Prüfung, und XICTRAQ legt DNS-Auflösung, HTTP-Antwort, Traceroute und einen Screenshot zum Vorfall — die IT startet nicht bei null.

Nutzung ohne Cookie-Banner

Cookielose Reichweitenmessung und Web Vitals zeigen, wie Bürger die Online-Dienste nutzen, ohne Cookies und ohne gespeicherte IP-Adresse.

Einzeltools vs. eine gebündelte Plattform

Worauf es im öffentlichen Sektor ankommt — und wie sich der Aufwand mit XICTRAQ verringert.

KriteriumMehrere EinzeltoolsXICTRAQ
VerarbeitungsortVerteilt über mehrere Anbieter, teils außerhalb der EU, je Tool getrennt zu prüfen.In Deutschland gehostet, Verarbeitung in der EU, ein dokumentierter Ort für alle Module.
AuftragsverarbeitungMehrere AVV mit jeweils eigenen Subdienstleister-Listen, einzeln freizugeben.Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO für die gesamte Plattform.
Barrierefreiheits-IndikatorOft nur punktuelle Einzeltests, ohne fortlaufenden Verlauf.Fortlaufende WCAG-Prüfung der hinterlegten Seite mit Schweregrad je Verstoß und Score-Verlauf.
ReichweitenmessungHäufig cookiebasiert, mit Einwilligungsbanner und Drittland-Frage.Cookielos, ohne Wiedererkennungs-Kennung, in der Regel ohne Banner.
Verfügbarkeits-MessungOft ein einzelner Messpunkt, anfällig für Fehlalarme bei Netzproblemen.Drei EU-Messknoten in Nürnberg, Helsinki und Falkenstein mit Konsens vor dem Alarm.
Bürger-InformationStatusmeldungen meist manuell per Aushang oder Telefon.Öffentliche Statusseite mit Wappen und eigener Domain, Abos per Double-Opt-in.
NachweiseDaten aus mehreren Werkzeugen manuell zusammenzutragen.Planmäßige PDF-Reports mit Uptime, MTTR und Ausfallzeiten je Portal.
BeschaffungMehrere Verträge, Rechnungen und Verlängerungstermine zu verwalten.21 Module, eine Oberfläche, eine Rechnung — Free-Plan oder ab 12 Euro pro Monat, monatlich kündbar.

Die Darstellung beschreibt typische Konstellationen und nennt keine konkreten Drittanbieter.

Häufige Fragen von Behörden

Ersetzt XICTRAQ ein offizielles Barrierefreiheits-Audit nach BITV?

Nein. XICTRAQ prüft die hinterlegte Seite einer Website automatisiert gegen technisch messbare WCAG-Kriterien und macht Verstöße mit Schweregrad sowie den Verlauf des Scores sichtbar. Ein vollständiges BITV-2.0-Audit umfasst auch manuelle Prüfungen — etwa zur Verständlichkeit von Sprache oder zur sinnvollen Reihenfolge der Bedienung —, die eine Software nicht abbildet. Unsere Auswertung ist eine kontinuierliche Vorprüfung und Dokumentationshilfe; die rechtliche Bewertung im Einzelfall liegt bei Ihnen.

Wie unterstützt XICTRAQ die Erklärung zur Barrierefreiheit?

Die meisten öffentlichen Stellen müssen eine Erklärung zur Barrierefreiheit veröffentlichen und sie aktuell halten. XICTRAQ liefert dafür einen fortlaufend erneuerten, datierten Befund der hinterlegten Seite: welche Kriterien aktuell auffällig sind und wie sich der Score seit dem letzten Relaunch entwickelt hat. Diese Historie erleichtert es, die Erklärung sachlich zu begründen und Verbesserungen nachzuweisen — die finale Formulierung und Einstufung nehmen Sie selbst vor.

Wo werden die Daten öffentlicher Einrichtungen verarbeitet?

XICTRAQ wird in Deutschland gehostet, die Verarbeitung findet in der EU statt. Wir stellen einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO bereit und nennen in der Datenschutzerklärung den einzigen Fluss in die USA: KI-Funktionen wie Assistent und KI-Sichtbarkeit auf Grundlage der EU-Standardvertragsklauseln. Damit lassen sich Anforderungen, die in Vergabeunterlagen an die Datenhaltung gestellt werden, leichter dokumentieren — ein Anbieter, ein Vertrag, ein Verarbeitungsort.

Wie lässt sich die Datenhaltung in einem Vergabeverfahren belegen?

In Ausschreibungen wird der Verarbeitungsort regelmäßig als Eignungs- oder Zuschlagskriterium herangezogen. Sie erhalten von uns die Angaben zum Hosting in Deutschland, zur Verarbeitung in der EU und zur Liste der Subdienstleister sowie den Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Diese Unterlagen lassen sich den Vergabeunterlagen beifügen. Ob sie im konkreten Verfahren ausreichen, bewerten die zuständige Vergabestelle und Ihr Datenschutzbeauftragter.

Brauchen die integrierten Analytics einen Cookie-Banner?

Die Analytics arbeiten cookielos; Besuche unterscheidet eine pseudonyme Tageskennung, die IP-Adresse wird nicht gespeichert. Für die reine Reichweitenmessung Ihrer Portale ist daher in der Regel kein Einwilligungsbanner nach Paragraf 25 TDDDG nötig, und Sie erhalten dennoch vollständige Nutzungszahlen samt Web Vitals. Ob das im konkreten Fall ausreicht, bewerten Sie bzw. Ihr Datenschutzbeauftragter selbst.

Über wie viele Standorte wird die Erreichbarkeit gemessen?

XICTRAQ misst über drei verteilte EU-Messknoten in Nürnberg, Helsinki und Falkenstein. Helsinki liegt in Finnland — die geografische Streuung erlaubt es zu unterscheiden, ob eine Störung am Server selbst oder an einer einzelnen Netzstrecke liegt. Ein Ausfall wird erst gemeldet, wenn ihn mehrere Knoten bestätigen (Multi-Node-Konsens). Das reduziert Fehlalarme, die bei einer einzelnen Messstelle leicht entstehen.

Wie helfen öffentliche Statusseiten gegenüber Bürgern?

Eine Statusseite zeigt den aktuellen Betriebszustand Ihrer Portale und informiert über geplante Wartungen oder laufende Störungen. Bürger sehen sachlich, ob ein Dienst gerade erreichbar ist, statt vergeblich einen Antrag zu starten. Die Seite lässt sich mit Wappen, Logo und eigener Domain versehen; Bürger können Statusmeldungen per Double-Opt-in abonnieren. Das entlastet zugleich die telefonische Auskunft.

Was passiert technisch, wenn ein Portal ausfällt?

Bestätigen mehrere Messknoten einen Ausfall, nennt der Alarm das Fehlerbild der Prüfung — etwa abgelaufenes Zertifikat, Zeitüberschreitung oder fehlerhafte Serverantwort —, und eine Auto-Diagnose legt DNS-Auflösung, HTTP-Antwort, Traceroute und einen Screenshot zum Vorfall, um die Ursache einzugrenzen. Der Alarm geht mit dem Fehlerbild über die konfigurierten Kanäle hinaus, die Diagnose steht kurz danach in der Zeitleiste des Vorfalls, sodass die zuständigen Mitarbeitenden nicht bei null beginnen, sondern mit einem Ausgangspunkt für die Behebung.

Wie werden Verfügbarkeit und Reaktionszeit gegenüber Vorgesetzten belegt?

XICTRAQ erzeugt automatische Berichte mit Uptime-Prozent, mittlerer Wiederherstellungszeit (MTTR) und konkreten Ausfallzeiten je Portal. Diese PDF-Reports lassen sich planmäßig — etwa monatlich — versenden und dienen als nachvollziehbarer Beleg für Amtsleitung, Rechnungsprüfung oder Aufsichtsbehörde. So treten an die Stelle von Behauptungen belastbare Zahlen über den zuverlässigen Betrieb der digitalen Angebote.

Lohnt sich der Einstieg für kleine Kommunen oder Eigenbetriebe?

Ja. Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Plan für eine Website, sodass eine kleine Verwaltung oder ein Eigenbetrieb ohne Budgetfreigabe starten und den Nutzen prüfen kann. Bezahlte Pläne beginnen bei 12 Euro pro Monat, monatlich kündbar, und bündeln 21 Module in einer Oberfläche und einer Rechnung statt mehrerer Einzelverträge — das vereinfacht auch die wiederkehrende Beschaffung und Verlängerung.

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