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Modul · XICTRAQ

CRA-Komponenten-Cockpit — Tech-Stack-Inventur für den Cyber Resilience Act

Leitet aus dem beim Scan erkannten Tech-Stack eine SBOM-artige Komponentenliste ab, markiert potenziell veraltete Komponenten mit CVE-Hinweisen (Heuristik), exportiert CycloneDX und führt die CRA-Fristen mit. Eine Vorbereitungshilfe — keine Konformitätszusicherung.

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CRA-Komponenten-Cockpit — Tech-Stack-Inventur für den Cyber Resilience Act
AKTIV
Komponenten-Inventur aus dem Scan
Aus dem beim Website-Scan erkannten Tech-Stack entsteht automatisch eine Komponentenliste — gegliedert nach Server, CMS, Plugin, Bibliothek, Framework, CDN, WAF, Zahlung, Consent und Schrift, jeweils mit erkannter Version, soweit sichtbar.
Veraltungs-, EoL- und CVE-Hinweise (Heuristik)
Komponenten, deren erkannte Version als potenziell veraltet oder am Ende ihres Lebenszyklus (EoL) gilt, werden hervorgehoben — mit Schweregrad, möglichen CVE-Hinweisen und einem etwaigen “fixed in”-Vermerk. Eine Heuristik, kein verbindliches Schwachstellen-Gutachten.
CycloneDX-Export (SBOM-artige Liste)
Exportieren Sie die Komponentenliste als CycloneDX-1.5-JSON (.cdx.json) — ein offenes, weit genutztes SBOM-Format. So haben Sie eine maschinenlesbare, SBOM-artige Komponentenliste als Arbeitsgrundlage und Diskussionsbasis.
Anwendungsbereich: gilt der CRA für Sie?
Eine Frage zu Beginn klärt, ob Sie ein Produkt mit digitalen Elementen in Verkehr bringen — Desktop-Programm, mobile App, Browser-Erweiterung, Gerät mit eigener Software, On-Premise-Variante oder Datenfernverarbeitung als Produktbestandteil. Wer ausschließlich eine Website oder reines Software as a Service betreibt, antwortet mit Nein: dann blendet das Cockpit die Fristen aus und verschickt keine Frist-Erinnerungen mehr. Die Komponentenliste bleibt in jedem Fall nutzbar.
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Was es leistet

Der Cyber Resilience Act (CRA) verlangt von Herstellern von Produkten mit digitalen Elementen unter anderem eine nachvollziehbare Übersicht ihrer Komponenten und einen Umgang mit Schwachstellen. Das CRA-Komponenten-Cockpit gibt Ihnen einen praktischen Einstieg: Es leitet aus dem beim Website-Scan erkannten Tech-Stack — Server, CMS, Plugins, Bibliotheken, Frameworks, CDN, WAF, Zahlungs- und Consent-Dienste — eine SBOM-artige Komponentenliste ab und weist potenziell veraltete oder am Ende ihres Lebenszyklus stehende Komponenten mit CVE-Hinweisen aus. Wichtig: Diese Einschätzung beruht auf einer Offline-Heuristik aus erkannten Versionen, nicht auf einem echten Abhängigkeits-Scan Ihres Quellcodes — Distributions-Backports und individuelle Patches kann sie nicht erkennen.

Funktionen von CRA-Komponenten-Cockpit — Tech-Stack-Inventur für den Cyber Resilience Act

Komponenten-Inventur aus dem Scan

Aus dem beim Website-Scan erkannten Tech-Stack entsteht automatisch eine Komponentenliste — gegliedert nach Server, CMS, Plugin, Bibliothek, Framework, CDN, WAF, Zahlung, Consent und Schrift, jeweils mit erkannter Version, soweit sichtbar.

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Veraltungs-, EoL- und CVE-Hinweise (Heuristik)

Komponenten, deren erkannte Version als potenziell veraltet oder am Ende ihres Lebenszyklus (EoL) gilt, werden hervorgehoben — mit Schweregrad, möglichen CVE-Hinweisen und einem etwaigen “fixed in”-Vermerk. Eine Heuristik, kein verbindliches Schwachstellen-Gutachten.

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CycloneDX-Export (SBOM-artige Liste)

Exportieren Sie die Komponentenliste als CycloneDX-1.5-JSON (.cdx.json) — ein offenes, weit genutztes SBOM-Format. So haben Sie eine maschinenlesbare, SBOM-artige Komponentenliste als Arbeitsgrundlage und Diskussionsbasis.

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Anwendungsbereich: gilt der CRA für Sie?

Eine Frage zu Beginn klärt, ob Sie ein Produkt mit digitalen Elementen in Verkehr bringen — Desktop-Programm, mobile App, Browser-Erweiterung, Gerät mit eigener Software, On-Premise-Variante oder Datenfernverarbeitung als Produktbestandteil. Wer ausschließlich eine Website oder reines Software as a Service betreibt, antwortet mit Nein: dann blendet das Cockpit die Fristen aus und verschickt keine Frist-Erinnerungen mehr. Die Komponentenliste bleibt in jedem Fall nutzbar.

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CRA-Fristen mit Eskalations-Banner

Das Cockpit führt die beiden zentralen CRA-Stichtage mit: die Meldepflichten ab dem 11.09.2026 und die volle Anwendung ab dem 11.12.2027. Ein Banner eskaliert von Hinweis über Warnung bis kritisch, je näher eine Frist rückt; ein bereits verstrichener Termin wird als in Kraft ausgewiesen statt dauerhaft rot zu leuchten.

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Bestätigen & Notizen je Komponente

Sie können einen Hinweis je Komponente bestätigen (etwa nach geprüftem Distributions-Backport) und eine Notiz hinterlegen — bestätigte Einträge bleiben sichtbar, lassen sich aber rückgängig machen. So dokumentieren Sie Ihren Prüfstand nachvollziehbar.

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Überblick über alle Websites

Eine Übersicht fasst Komponentenzahl, Anzahl potenziell veralteter Komponenten und den höchsten Schweregrad je Website zusammen — damit Sie sehen, wo der Vorbereitungsbedarf am größten ist.

07 / 07
Ablauf

So funktioniert es

1

Website scannen lassen

XICTRAQ erkennt beim regulären Scan den Tech-Stack Ihrer Website. Daraus leitet das Cockpit eine SBOM-artige Komponentenliste ab — ohne Zugriff auf Ihren Quellcode oder Ihre Abhängigkeitsdateien.

2

Hinweise prüfen und einordnen

Sehen Sie pro Komponente die erkannte Version, Veraltungs- und EoL-Hinweise sowie mögliche CVE-Verweise. Wo ein Distributions-Backport oder ein individueller Patch vorliegt, bestätigen Sie den Hinweis mit Notiz.

3

Exportieren und Fristen wahren

Exportieren Sie die Komponentenliste als CycloneDX-JSON für Ihre Unterlagen und behalten Sie über das Fristen-Banner die CRA-Stichtage 11.09.2026 und 11.12.2027 im Blick.

CRA-Fristen

Die beiden Stichtage im Blick

Ein Fristen-Banner im Cockpit eskaliert von Hinweis über Warnung bis kritisch, je näher der jeweilige Stichtag rückt.

11.09.2026
Meldepflichten greifen

Ab diesem Stichtag gelten die Melde- und Benachrichtigungspflichten des Cyber Resilience Act für aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwerwiegende Vorfälle.

11.12.2027
Volle Anwendung

Ab diesem Stichtag gelten die Anforderungen des Cyber Resilience Act in vollem Umfang für betroffene Produkte mit digitalen Elementen.

Komponenten-Kategorien aus dem Tech-Stack

01 Server & Webserver
02 CMS
03 Plugins & Erweiterungen
04 Bibliotheken (JS/CSS)
05 Frameworks
06 CDN
07 WAF & Schutzdienste
08 Zahlungsdienste
09 Consent & Cookie-Banner
10 Schriften & Fonts
Hinweis: Heuristik, keine Konformitätszusicherung

Das CRA-Komponenten-Cockpit leitet die Komponentenliste aus dem von außen erkannten Tech-Stack ab und beurteilt Versionen mit einer Offline-Heuristik. Es führt keinen echten Abhängigkeits-Scan durch (etwa über eine composer.lock) und fragt keine Schwachstellen-Datenbank live ab. Markierungen sind „potenziell betroffen“, können durch Distributions-Backports oder individuelle Patches unzutreffend sein und sind als Prüfhinweis zu verstehen. Der Export ist eine SBOM-artige Komponentenliste, keine vollständige Software-Stückliste. Eine Konformität mit dem Cyber Resilience Act wird nicht zugesichert; maßgeblich sind die geltenden Vorgaben und eine Prüfung durch Fachkundige.

FAQ

Häufige Fragen

Macht mich das CRA-Komponenten-Cockpit CRA-konform?
Nein. Das Cockpit ist eine Vorbereitungs- und Dokumentationshilfe. Es leitet aus dem erkannten Tech-Stack eine SBOM-artige Komponentenliste ab und gibt heuristische Hinweise auf potenziell veraltete Komponenten. Es ersetzt weder eine vollständige Software-Stückliste aus Ihrem Build-Prozess noch eine rechtliche Bewertung oder eine Prüfung durch Fachkundige. Eine Konformität mit dem Cyber Resilience Act sichern wir nicht zu.
Was ist der Cyber Resilience Act (CRA)?
Der Cyber Resilience Act ist eine EU-Verordnung mit Cybersicherheitsanforderungen an Produkte mit digitalen Elementen. Dazu gehören unter anderem ein Schwachstellen-Management und eine nachvollziehbare Übersicht der enthaltenen Komponenten. Die Meldepflichten greifen ab dem 11.09.2026, die volle Anwendung ab dem 11.12.2027. Ob und wie der CRA auf Ihr Angebot zutrifft, klären Sie bitte mit Fachkundigen.
Wie zuverlässig sind die CVE- und Veraltungs-Hinweise?
Die Hinweise beruhen auf einer Offline-Heuristik: Aus der beim Scan erkannten Version wird abgeleitet, ob eine Komponente potenziell veraltet ist oder am Ende ihres Lebenszyklus steht. Das ist kein echter Abhängigkeits-Scan und keine Live-Abfrage einer Schwachstellen-Datenbank. Insbesondere Distributions-Backports — bei denen ein Sicherheits-Patch in eine ältere Versionsnummer zurückportiert wurde — kann die Heuristik nicht erkennen. Behandeln Sie die Markierungen als Prüfhinweis, nicht als gesicherten Befund.
Ist der CycloneDX-Export eine echte SBOM?
Wir nennen den Export bewusst eine „SBOM-artige Komponentenliste“. Er ist im offenen CycloneDX-1.5-Format als .cdx.json maschinenlesbar und für viele Zwecke nützlich. Er entsteht jedoch aus dem von außen erkannten Tech-Stack und nicht aus Ihrem Build-Prozess oder einer Abhängigkeitsdatei. Eine vollständige Software-Stückliste, die jede transitive Abhängigkeit erfasst, ersetzt er nicht.
Welche Komponenten erkennt das Cockpit?
Das Cockpit ordnet die erkannten Komponenten Kategorien zu: Server und Webserver, CMS, Plugins und Erweiterungen, Bibliotheken, Frameworks, CDN, WAF, Zahlungsdienste, Consent- und Cookie-Banner sowie Schriften. Grundlage ist, was beim Website-Scan von außen sichtbar ist — serverseitige oder rein interne Komponenten ohne erkennbare Signatur können fehlen.
In welchem Plan ist das CRA-Komponenten-Cockpit enthalten?
Das CRA-Komponenten-Cockpit ist ab dem Business-Plan verfügbar. Im Free- und Starter-Plan wird stattdessen ein Hinweis mit Upgrade-Möglichkeit angezeigt. Wie alle Module ist es ohne Aufpreis im jeweiligen Plan enthalten — es gibt keine Add-On-Gebühren.
Technische Basis: Security-Scan

Der Security-Scan erkennt den Tech-Stack, aus dem das Cockpit die Komponentenliste ableitet — plus SSL, Security-Header und Third-Party-Skripte als laufende Belege.

Dazu passend: DSGVO-Compliance-Check

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