plentymarkets-Monitoring von der Storefront bis zur REST-API
XICTRAQ prüft Startseite, Unterseiten, Kasse und REST-Schnittstelle Ihres plentyShop LTS von außen und meldet Fehler, wie sie etwa nach der Bereitstellung eines Plugin-Sets auftreten. Der cookielose Tracker erfasst Seitenaufrufe, Produktaufrufe und JavaScript-Fehler von selbst, den Kauf übergeben Sie über einen dataLayer-Eintrag oder die JavaScript-API.
Diese Pfade zuerst prüfen
- Uptime-MonitoringStartseite mit Keyword-Überwachung
/ - Uptime-MonitoringWarenkorbseite als eigene Unterseite
/basket - Browser-MonitoringVom Artikel bis zur Kasse, ohne zu bestellen
/checkout - Browser-MonitoringAnmeldung mit einem Testkunden
/login - API-MonitoringREST-Antwort mit dem Feld data
/rest/io/session - SEO-MonitoringSperre aller Crawler und Änderungen
/robots.txt
Was bei einem Cloud-Shop zu überwachen bleibt
plentymarkets ist nach Angabe des Herstellers eine cloudbasierte Lösung und heißt seit November 2024 PlentyONE. Was Besucher im Shop zu sehen bekommen, hängt trotzdem zu einem guten Teil von Ihnen ab: vom Plugin-Set, vom Theme, von einzelnen Plugins, von ShopBuilder-Inhalten und von eingebundenen Dritt-Skripten. Änderungen an Plugins und Theme übernimmt plentymarkets mit der Bereitstellung des Plugin-Sets, und ob Storefront, Warenkorb und Kasse danach noch funktionieren, zeigt erst ein Blick von außen.
XICTRAQ verteilt die Prüfung deshalb auf mehrere Module: Uptime-Monitoring mit Unterseiten wie /basket und einer Keyword-Überwachung, Browser-Checks für den Weg vom Artikel zur Kasse, API-Checks für die REST-Schnittstelle unter /rest/io/, über die plentyShop LTS Warenkorb und Sitzung lädt, und die Skript-Integrität für eingebundene Dritt-Skripte.
Die Pfade auf dieser Seite gelten für plentyShop LTS in der Grundeinrichtung. Ist einer Route wie Warenkorb oder Anmeldung per ShopBuilder eine Kategorie zugeordnet, gilt deren Adresse; hinterlegen Sie dann diese. Den neuen PlentyONE-Shop, den der Hersteller als Nachfolger von plentyShop LTS führt, überwacht XICTRAQ mit denselben Modulen, der Tracker hat dafür aber keine eigene Erkennung.
Ohne Artikel im Warenkorb leitet /checkout in plentyShop LTS auf die Startseite um. Prüfen Sie die Kasse deshalb mit einem Browser-Check, der vorher einen Artikel einlegt und vor dem Absenden der Bestellung endet, und melden Sie sich dabei mit einem eigenen Testkunden an statt mit einem echten Kundenkonto.
Was in plentymarkets-Shops typischerweise bricht
Fehler nach der Bereitstellung eines Plugin-Sets
Änderungen an Plugins und an plentyShop LTS übernimmt plentymarkets mit der Bereitstellung des Plugin-Sets; der Hersteller empfiehlt, vor dem Aktivieren in der Vorschau einer Kopie des Plugin-Sets zu prüfen, ob sie zu Fehlern mit dem genutzten Theme führen. Plugins, die per Git aus einem Branch eingebunden sind, bringt der Bereitstellungsprozess dabei automatisch auf den neuesten Stand. Das Uptime-Monitoring prüft neben der Startseite auch Unterseiten wie /basket und /login, meldet einen Ausfall je Pfad mit Statuscode und hält im Verlauf die Zeitanteile von DNS, Verbindung, TLS und erster Antwort fest.
Warenkorb-Button oder Kasse reagiert nicht
Warenkorb-Button, Mengenwahl und Kasse setzt plentyShop LTS als Vue-Komponenten im Browser um. Ein JavaScript-Fehler aus einem Plugin oder dem Theme kann sie lahmlegen, obwohl jede Seite mit HTTP 200 antwortet. Ein Browser-Check legt einen Artikel in den Warenkorb, geht bis zur Kasse und hält beim fehlgeschlagenen Schritt einen Screenshot fest. Zusätzlich meldet der Tracker JavaScript-Fehler aus echten Besuchen, soweit sie bis zum Fehlerereignis des Browsers durchdringen; Fehler, die Vue innerhalb einer Komponente abfängt und nur in die Konsole schreibt, sieht er nicht. Wiederholt gesehene Fehler können einen Alarm auslösen.
REST-Schnittstelle liefert Fehler
plentyShop LTS ruft im Standard-Template nach dem Laden jeder Seite Sitzung und Warenkorb über die REST-Schnittstelle unter /rest/io/session ab, ihre Antworten enthalten die Felder data und events. Das API-Monitoring ruft den Endpunkt auf und prüft Statuscode, Antwortzeit und per JSON-Pfad, ob das Feld data vorhanden ist. So fällt auch ein Fehler auf, den die Storefront erst nach dem Laden der Seite zeigen würde.
Seite antwortet, aber Inhalt fehlt
Eine Startseite kann mit HTTP 200 antworten und trotzdem nicht mehr zeigen, was dort stehen soll, etwa nach einer Änderung an Inhalten oder Layout. Die Keyword-Überwachung sucht im ausgelieferten HTML nach Begriffen, die Sie festlegen, zum Beispiel einem Kategorienamen oder Ihrem Firmennamen, und meldet fehlende Begriffe als Alarm. Geprüft wird das HTML, wie der Server es ausliefert; Inhalte, die erst im Browser nachgeladen werden, sieht diese Prüfung nicht.
Verändertes Dritt-Skript im Shop
Zahlungs-, Chat- oder Marketing-Skripte fremder Anbieter laden im Shop mit, oft auch auf Warenkorb und Kasse. Bei einer verifizierten Website hält die Skript-Integrität beim Scan den SHA-256-Hash externer Skripte fest, ruft sie danach regelmäßig erneut ab und meldet Abweichungen. Scannen Sie zusätzlich /basket, nimmt die Prüfung auch die dort geladenen Skripte auf. Skripte von der eigenen Shop-Domain gehören nicht zu dieser Prüfung.
robots.txt sperrt alle Crawler
Steht in der robots.txt ein „Disallow: /“, dürfen Suchmaschinen, die sich daran halten, den Shop nicht mehr crawlen, während er für Besucher normal läuft. XICTRAQ liest die robots.txt der überwachten Website, meldet ein „Disallow: /“ als kritischen Alarm und schreibt Änderungen an der Datei samt hinzugekommener und entfernter Zeilen in den Changelog.
Woran XICTRAQ plentymarkets erkennt
Die Technikerkennung beim Scan liest das HTML der Seite und führt plentymarkets als Shopsystem. Uptime-, Browser- und API-Checks, die Wartungserkennung und der Tracker arbeiten davon unabhängig.
- Der Scan erkennt plentymarkets am Wort „plentymarkets“ oder „plenty.shop“ im HTML. plentyShop LTS gibt im Standard-Template ein Generator-Meta-Tag mit „plentymarkets“ aus.
- Die tägliche Technikerkennung des Monitoring-Agents führt plentymarkets nicht als Shopsystem; aus dem Generator-Meta-Tag übernimmt sie nur den Wert „plentymarkets“. Den Shopsystem-Befund des Scans lässt sie stehen, weil sie dort nur Werte räumt, die sie selbst erkennen kann.
- Einen Changelog-Eintrag „CMS gewechselt“ schreibt XICTRAQ nur, wenn sich das erkannte CMS ändert. plentymarkets führt XICTRAQ als Shopsystem, ein Umzug auf oder von plentymarkets erscheint deshalb nicht als solcher Eintrag.
- Wartung erkennt XICTRAQ unabhängig vom Shopsystem an einer 503-Antwort, die nach Weiterleitungen auf /maintenance landet oder einen gängigen Wartungshinweis wie „Wartungsarbeiten“ oder „Wartungsmodus“ trägt. Ein 503 ohne solchen Hinweis bleibt eine Störung.
- Kommt beim Scan gar kein Seiteninhalt zurück, bleibt die bisherige Erkennung stehen, statt als „kein plentymarkets“ verbucht zu werden. Liefert eine Bot-Abwehr dem Scan dagegen eine Sperrseite aus, wertet er diese aus, und plentymarkets fehlt bis zum nächsten Scan der echten Seite.
Was der Tracker in plentymarkets erfasst
Der Tracker erkennt plentyShop LTS an window.ceresStore oder am Datenblock #app-data aus dem Standard-Template. Er setzt keine Cookies und legt im Standard-Tracking nichts im Browser-Speicher ab.
Erfasst der Tracker von selbst
- Seitenaufrufe mit Herkunft, UTM-Parametern und Gerätetyp, dazu Ladezeiten und Web Vitals wie LCP, CLS und INP.
- Produktaufrufe auf der Artikelseite mit Name, Preis und Währung aus den strukturierten Daten des Standard-Templates, dazu eine Kennung aus SKU, GTIN-13 oder MPN, soweit am Artikel hinterlegt.
- Klicks auf den Warenkorb-Button von plentyShop LTS, etwa auf der Artikelseite.
- Den Beginn des Checkouts, sobald eine Seite unter /checkout aufgerufen wird.
- JavaScript-Fehler aus echten Besuchen, die bis zum Fehlerereignis des Browsers durchdringen, mit Meldung und, soweit der Browser sie mitliefert, Datei und Zeile.
Nicht automatisch erfasst
- Bestellabschluss und Umsatz: Die Bestellbestätigung von plentyShop LTS trägt keine der Markierungen, auf die der Tracker achtet. Erfasst wird der Kauf nur, wenn ein Plugin ihn als purchase-Eintrag mit Betrag im dataLayer ablegt oder Sie ihn selbst übergeben.
- Den Warenkorb-Stand sowie Entfernen und Mengenänderungen im Warenkorb.
- Verlässliche Warenkorb-Klicks: Die Menge meldet der Tracker im Standard-Template als 1, Name und Preis stammen nicht sicher vom eingelegten Artikel. Als Warenkorb-Klick zählen auch Klicks auf Plus und Minus der Mengenwahl daneben und Klicks, nach denen der Shop nichts einlegt, etwa weil noch keine Variante gewählt ist.
- Angemeldete Kunden: Das Standard-Template gibt keine Kundenkennung aus, die der Tracker lesen könnte.
- Stornos und Erstattungen. Dafür gibt es kein automatisches Ereignis.
- Bestellungen, die ohne Storefront-Seite entstehen, etwa über angebundene Marktplätze oder im Backend von plentymarkets.
- Beim neuen PlentyONE-Shop, dem Nachfolger von plentyShop LTS, gibt es keine eigene Erkennung. Seitenaufrufe zählt der Tracker dort auch bei Navigation ohne Neuladen, Shop-Ereignisse übergeben Sie über die JavaScript-API.
Fehlende Werte übergeben Sie über die JavaScript-API: xictraq.revenue(betrag, "EUR", bestellnummer, { tax, shipping }) auf der Bestellbestätigung, xictraq.identify(kundenId, { group }) für angemeldete Kunden und xictraq.refund(bestellnummer, betrag, "EUR") für Erstattungen.
Die passenden Module für plentymarkets
Häufige Fragen
Erfasst XICTRAQ Bestellungen aus plentyShop LTS automatisch?
Aus dem Standard-Template nicht. Produktaufrufe, Warenkorb-Klicks auf der Artikelseite und den Beginn des Checkouts erfasst der Tracker von selbst, den Bestellabschluss aber nicht, weil die Bestellbestätigung keine der Markierungen trägt, auf die er achtet. Legt ein Plugin den Kauf als purchase-Eintrag mit Betrag im dataLayer ab, übernimmt der Tracker ihn; sonst rufen Sie auf der Bestellbestätigung xictraq.revenue() selbst auf.
Was bleibt zu überwachen, wenn plentymarkets in der Cloud läuft?
plentymarkets ist nach Angabe des Herstellers eine cloudbasierte Lösung. Was Besucher zu sehen bekommen, hängt trotzdem auch von Ihrem Plugin-Set, dem Theme, ShopBuilder-Inhalten und eingebundenen Skripten ab. XICTRAQ prüft deshalb von außen, ob Startseite, Unterseiten, Kasse und REST-Schnittstelle wie erwartet antworten und ob sich eingebundene Dritt-Skripte verändern.
Kann ein Browser-Check die Kasse von plentyShop LTS durchspielen?
Ja. Ein Browser-Check kann Seiten öffnen, klicken, Formulare ausfüllen, auf Elemente warten und Texte, Adressen oder Statuscodes prüfen. Er muss vorher einen Artikel einlegen, denn ohne Warenkorbinhalt leitet /checkout auf die Startseite um, und sich anmelden oder als Gast eine E-Mail-Adresse angeben, sonst führt der Weg zur Anmeldeseite. Nutzen Sie dafür einen eigenen Testkunden und lassen Sie den Check vor dem Absenden der Bestellung enden.
Welcher REST-Endpunkt von plentyShop LTS eignet sich für einen API-Check?
Naheliegend ist /rest/io/session, über den die Storefront im Standard-Template nach dem Laden jeder Seite Sitzung und Warenkorb abruft. Die Antworten der Schnittstelle enthalten die Felder data und events. Im API-Monitoring prüfen Sie Statuscode, Antwortzeit und per JSON-Pfad, ob data vorhanden ist; weitere lesende Endpunkte wie /rest/io/basket legen Sie auf dieselbe Weise an.
Erkennt XICTRAQ, dass mein Shop mit plentymarkets läuft?
Der Scan erkennt plentymarkets am Wort „plentymarkets“ oder „plenty.shop“ im HTML und führt es als Shopsystem; plentyShop LTS gibt im Standard-Template ein Generator-Meta-Tag mit diesem Namen aus. Die tägliche Technikerkennung des Monitoring-Agents führt plentymarkets nicht als Shopsystem, lässt den Befund des Scans aber stehen. Uptime-, Browser- und API-Checks hängen von dieser Erkennung nicht ab.
Was bemerkt XICTRAQ nach der Bereitstellung eines Plugin-Sets?
Antwortet danach eine überwachte Seite mit einem Fehler, meldet das Uptime-Monitoring den Ausfall je Pfad mit Statuscode. Fehlt ein festgelegter Begriff auf der Startseite, schlägt die Keyword-Überwachung an, und ein Browser-Check meldet einen Schritt, der nicht mehr durchläuft, mit Screenshot. Eine Änderung, die keine dieser Prüfungen berührt, fällt dagegen nicht auf, denn das Plugin-Set selbst liest XICTRAQ nicht aus.