E-Mail-Header-Analyse
Rohe E-Mail-Header analysieren: vermutliche Ursprungs-IP mit Geo- und Risiko-Einschätzung, die Kette der Received-Hops sowie SPF/DKIM/DMARC, sofern enthalten.
So funktioniert dieses Tool
Die E-Mail-Header-Analyse parst die rohen Kopfzeilen einer E-Mail, die Sie aus Ihrem Mailprogramm kopieren, und macht den Zustellweg sichtbar. Sie zeigt die vermutliche Ursprungs-IP der Nachricht samt grober Geo-Einordnung und Risiko-Hinweisen, die Kette der Received-Hops (von welchem Server zu welchem Server) sowie — sofern in den Headern enthalten — die Authentifizierungs-Ergebnisse SPF, DKIM und DMARC. Das hilft, die Herkunft einer verdächtigen Mail nachzuvollziehen und Phishing-Hinweise zu erkennen. Die IP-Geo-Daten sind eine Schätzung; die Authentifizierungs-Angaben stammen aus den Headern und werden nicht eigenständig nachverifiziert.
Typische Anwendungsfälle
- Bei einer verdächtigen Mail die Ursprungs-IP und das Herkunftsland ermitteln
- Den Zustellweg über die Received-Hops nachvollziehen und auf Auffälligkeiten prüfen
- SPF/DKIM/DMARC-Ergebnisse aus dem Header ablesen, um Spoofing-Hinweise zu erkennen
- Phishing-Verdacht erhärten oder entkräften, bevor auf eine Mail reagiert wird
- Support-Tickets zu Zustellproblemen mit dem konkreten Header-Verlauf belegen
Häufige Fragen
Woher bekomme ich die rohen E-Mail-Header?
In den meisten Mailprogrammen über eine Option wie "Original anzeigen", "Quelltext anzeigen" oder "Header anzeigen". Kopieren Sie den gesamten Header-Block und fügen Sie ihn in das Feld ein.
Wie wird die Ursprungs-IP bestimmt?
Aus den Received-Zeilen wird die unterste, also der ersten einliefernden Stelle am nächsten liegende öffentliche IP ermittelt — je Zeile die Verbindungs-IP, die der empfangende Server notiert hat, nicht der Name, mit dem sich der Absender selbst vorstellt (HELO). Das ist die vermutliche Quelle — bei manipulierten Headern kann sie irreführend sein, deshalb ist es ein Hinweis, kein Beweis.
Was sagen SPF, DKIM und DMARC aus?
Sie sind E-Mail-Authentifizierungs-Verfahren. Bestehen sie, spricht das für eine legitime Absenderdomain; schlagen sie fehl, ist das ein Spoofing- oder Phishing-Hinweis. Wir lesen die Ergebnisse aus den Headern, sofern sie vom empfangenden Server dort eingetragen wurden.
Werden die eingefügten Header gespeichert?
Nein. Die Header werden zur Auswertung verarbeitet und nicht zu Tracking-Zwecken gespeichert. Entfernen Sie sensible Inhalte trotzdem vorsichtshalber selbst, falls nötig — die Seite setzt keine Cookies, und unsere eigene cookielose Reichweitenmessung erfasst keine eingegebenen Werte.
Kann die Analyse manipulierte Header erkennen?
Sie macht den im Header dokumentierten Verlauf sichtbar und kann Brüche in der Hop-Kette aufzeigen. Da Received-Zeilen oberhalb des ersten vertrauenswürdigen Servers gefälscht sein können, liefert sie Hinweise und keine forensische Gewissheit.
Was ist der Unterschied zum E-Mail-Header-Analyzer?
Der reine Header-Analyzer parst den Verlauf vollständig im Browser. Diese Analyse reichert die Ursprungs-IP zusätzlich serverseitig mit Geo- und Risiko-Hinweisen an — also Hop-Kette plus IP-Einordnung.
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