Reverse-DNS / PTR-Lookup
Ermittelt die PTR-Hostnamen einer öffentlichen IP-Adresse plus ASN, Provider und Land — praktisch für FCrDNS-Prüfung und das Einordnen von Server-Anfragen in Logs.
So funktioniert dieses Tool
Der Reverse-DNS- bzw. PTR-Lookup ermittelt den oder die Hostnamen, die einer IP-Adresse zugeordnet sind — die Umkehrung des klassischen A-/AAAA-Records. Zusätzlich blendet das Tool den primären Hostnamen sowie ASN, Provider und Land als Kontext ein. So erkennen Sie in Server-Logs, welcher Host und Provider hinter einer Anfrage steckt, und prüfen ob ein Mailserver einen sauberen FCrDNS (Forward Confirmed Reverse DNS) besitzt — eine Voraussetzung für gute Zustellbarkeit. Private und reservierte Adressbereiche haben keinen öffentlichen PTR und werden abgelehnt.
Typische Anwendungsfälle
- IP aus dem Zugriffs-Log einem Hostnamen und Provider zuordnen
- Vor dem Sperren prüfen, ob eine IP zu Googlebot, BingBot oder einem anderen legitimen Crawler gehört
- FCrDNS eines Mailservers prüfen — der PTR muss auf einen Hostnamen zeigen, dessen A-Record zurück auf dieselbe IP auflöst
- Bei Angriffsverdacht die Herkunfts-ASN und den verantwortlichen Provider ermitteln
- IPv6-Adressen über ip6.arpa-PTR auf Hostnamen prüfen
Häufige Fragen
Warum hat eine IP keinen PTR-Eintrag?
Der zuständige Provider muss den PTR explizit setzen. Bei Privatanschlüssen ist er oft leer, bei Server-Providern in der Regel befüllt. Ein fehlender PTR macht eine Mail-IP für viele Spam-Filter sofort verdächtig.
Was ist FCrDNS und warum ist es wichtig?
Forward Confirmed Reverse DNS: Der PTR der IP zeigt auf einen Hostnamen, dessen A-Record wieder auf dieselbe IP auflöst. Mailserver ohne sauberes FCrDNS landen häufiger im Spam — große Anbieter prüfen das zwingend.
Wie erkenne ich echten Googlebot von gefälschtem?
Echter Googlebot hat einen PTR auf *.googlebot.com oder *.google.com, und der A-Record dieses Hostnamens muss zurück auf dieselbe IP zeigen (FCrDNS). Stimmen beide Richtungen, ist es echt.
Funktioniert der Lookup mit IPv6?
Ja. IPv6-Adressen werden in ip6.arpa-PTR-Abfragen umgesetzt. Eine IP kann mehrere PTR-Einträge haben, die das Tool alle auflistet.
Werden private IP-Adressen unterstützt?
Nein. Reservierte und private Bereiche (10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12, 192.168.0.0/16, Loopback) haben keinen öffentlichen PTR und werden abgelehnt.
Speichert das Tool die abgefragten IPs?
Nein. Die Abfrage wird im Speicher verarbeitet und nicht zu Tracking-Zwecken gespeichert. Die Seite ist cookieless.
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