Cookieless Analytics
Web-Analytics ohne Cookies, ohne websiteübergreifende Besucherprofile, ohne Datenexport in die USA — und damit in der Regel ohne Cookie-Banner-Pflicht (Einzelfallbewertung). XICTRAQ liefert alle branchenüblichen Standardmetriken (Pageviews, Sessions, Devices, Geo, Channels, UTM, Conversions) plus Web Vitals, vollständig DSGVO-konform mit deutschem Hosting. Basis-Analytics ist ab Starter (12 EUR/Monat, monatlich kündbar, 100 k Pageviews/Monat); Premium-Module (Heatmaps, Session-Recording, Form-/Media-Analytics, A/B-Testing) ab Business (29 EUR/Monat, monatlich kündbar, 1 M Pageviews).
# Dashboard-Übersicht
Die Übersicht ist frei konfigurierbar: Über „Übersicht anpassen“ ordnen Sie die Karten per Drag-and-Drop neu an, ändern ihre Größe, blenden sie ein oder aus und stellen pro Karte Zeitraum, Anzahl und weitere Optionen ein. Die Verlauf-Karte lässt sich direkt umschalten — Auflösung (Tag/Woche/Monat), Diagrammtyp (Linie/Balken) und Aufschlüsseln nach (Gerät, Browser, Betriebssystem, Land, Kanal oder UTM-Quelle als gestapelte Balken). Der Website-Auswähler oben steuert den Bereich (einzelne Website, Gruppe oder alle aggregiert) für alle Karten gleichzeitig — die Aufschlüsselung aggregiert dabei genauso wie bei einer einzelnen Website.
# Funktionen
Pageviews, Sessions, Visitors
Sessions werden über eine pseudonyme Tageskennung zusammengefügt — ein Hashwert aus der IP-Adresse und einem täglich neu erzeugten Zufallswert (Salt), der nach Ablauf des Tages gelöscht wird; danach ist keine Zuordnung zur IP-Adresse mehr möglich. Es gibt also kein Browser-Cookie, keine Kennung im Browser und keine websiteübergreifenden Besucherprofile, aber trotzdem Session-Aggregation. Folge für die Zahlen: Besucher werden je Tag gezählt. Wer an mehreren Tagen eines Zeitraums kommt, zählt an jedem dieser Tage einmal; neue und wiederkehrende Besucher lassen sich über die Tagesgrenze nicht unterscheiden.
Geo, Devices, Browser, OS
Land, Region und Stadt aus IP-zu-Geo-Mapping (DB-IP, in der EU gehostet, datenschutzkonform). Browser-Familie und Betriebssystem aus dem User-Agent, die Gerätegattung zusätzlich aus den einwilligungsfreien Client Hints (Sec-CH-UA) und der Fensterbreite: Chrome nennt im User-Agent seit Version 134 jedes Android-Gerät gleich, die Client Hints geben die Bauform direkt an. Alles grobkörnige Merkmale, kein Fingerprinting, keine Speicherung der IP nach dem Hashing.
Bildschirm- und Fenstergrößen (getrennt)
Der Tracker erfasst zwei Kennzahlen: die gesamte Monitorfläche (screen.width / height) und das tatsächliche Browserfenster (window.innerWidth / innerHeight). Beide werden im Analytics-Dashboard als zwei separate Karten aggregiert — so erkennen Sie, ob Nutzer mit 27″-Monitor Ihre Seite in einem 900×900-Fenster nebeneinander mit einem anderen Tool darstellen, was für responsives Design zentral ist.
Bildschirmklassen als Voreinstellung
Statt einzelne Pixelwerte zu tippen, filtern Sie über neun fertige Klassen: Ultrawide (ab 21:9), Breitbild (16:10 bis 21:9), Klassisch (4:3 bis 16:10), Hochformat sowie die Breitenstufen UHD/4K (ab 3840 px), WQHD (2560-3839 px), Full HD (1920-2559 px), HD (1280-1919 px) und Klein (unter 1280 px). Sitzungen, zu denen keine Bildschirmgröße gemeldet wurde, fallen aus dem Ergebnis heraus statt je nach Klasse mal mitgezählt und mal nicht.
Mehrfachauswahl in den Filtern - und als Segment speicherbar
Vierzehn Filter nehmen mehrere Werte gleichzeitig an: Land, Kontinent, Stadt, Gerät, Browser, Betriebssystem, Kanal, Seitensprache, Besuchersprache, Hostname, Provider, Verkehrsart, Ereignis, Auflösung und Bildschirmklasse. Mehrere Werte im selben Filter werden mit ODER verknüpft, verschiedene Filter mit UND - Full HD zusammen mit WQHD, aber nur aus Deutschland und Österreich, ist also eine einzige Abfrage. Speichern Sie die Zusammenstellung als Segment, bleibt die komplette Werteliste erhalten und lässt sich mit einem Klick wieder als Linse über alle Auswertungen legen.
Channels & UTM-Tracking
Direkt, Organische Suche, Bezahlte Suche, Social, Referral, E-Mail — automatisch klassifiziert. UTM-Parameter (utm_source, _medium, _campaign, _term, _content) werden geparst und gruppiert. Pro Kampagne: Visits, Conversions, Revenue.
Goals & Conversions
Goals als URL-Match (z. B. /thank-you) oder JavaScript-Event definierbar. Conversion-Funnel mit bis zu 8 Schritten visualisierbar. Revenue-Tracking via xictraq.revenue() für E-Commerce.
E-Commerce-Tracking (25+ Shop-Systeme)
Warenkorb, Checkout-Funnel und Bestellungen erfasst der Tracker automatisch. WooCommerce, Shopify, Shopware 5/6, Magento, PrestaShop, OpenCart, OXID, JTL-Shop, Gambio, plentymarkets, Ecwid, BigCommerce, Squarespace, Wix, VTEX, SFCC, Snipcart und 10+ weitere werden in der Regel ohne Code erkannt. Den Bestellbetrag liest er bei WooCommerce, Shopify, Shopware, PrestaShop, JTL-Shop, Ecwid, Snipcart und aus einem purchase-Ereignis im dataLayer mit; bei den übrigen Systemen zählt die Bestellung ohne Betrag. Gutscheincode, Rabatt und Erstattungen erfasst die automatische Erkennung nicht, Steuer und Versandkosten nur im Warenkorb-Snapshot und nicht an der Bestellung selbst: Gutscheine übergeben Sie mit xictraq.revenue(betrag, währung, bestellnummer, extras) und den Feldern coupon, discount, tax und shipping in extras, Erstattungen mit xictraq.refund(). Ist ein Shopware-6-Shop mit Bestellimport angebunden, legt der Import ganz erstattete Bestellungen selbst als Erstattung an. Für Custom-Shops: xictraq.cart(), xictraq.checkout(), xictraq.revenue(), xictraq.refund() als JS-API.
Kunden-Identifikation (identify)
Mit xictraq.identify(userId, traits) verknüpfen Sie Browser-Sessions mit Ihrem CRM oder Shop-Account. In Shopware, Shopify, WooCommerce/WordPress, PrestaShop, Drupal, Joomla, TYPO3 und BigCommerce passiert das automatisch — eingeloggte Kunden werden erkannt. Gespeichert werden die Kundennummer und Typ bzw. Gruppe, sofern der Shop sie bereitstellt auch Name oder Firma. Das sind personenbezogene Daten: Nennen Sie die Verknüpfung in Ihrer Datenschutzerklärung.
Web Vitals (LCP, INP, CLS) aus echten Browsern
Statt nur Lab-Daten (Lighthouse) sammelt der Tracker auch Field-Daten direkt aus den Browsern Ihrer Besucher. Segmentierbar nach Device, Browser, Geo. Zeigt p75 (Google-Threshold) und Durchschnittswerte.
Bot-Filterung
User-Agent-basierte Erkennung bekannter Bots/Crawler plus Verhaltens-Heuristiken (Pageviews ohne jegliche Verweildauer/Interaktion, Treffer aus Rechenzentrums-/Bot-Netzen, Einzel-Hits ohne Scroll oder Engagement). Erkannte Bots- und Rechenzentrums-/VPN-Zugriffe werden markiert und aus den menschlichen Metriken ausgeschlossen, aber separat in den Netzwerk-Karten ausgewiesen.
Sankey / User-Flow
Ein Übergangs-Graph zwischen Ihren meistbesuchten Seiten: aus den aufeinanderfolgenden Seitenaufrufen jeder Sitzung werden die Top-Einstiegs- und -Ausstiegsseiten sowie die häufigsten Seite-zu-Seite-Übergänge berechnet. So sehen Sie, wo Besucher von Landing-Page → Produktseite → Checkout abspringen. Der Flow ist nach Einstiegsseite filterbar.
Datumsbereich-Vergleich
Ein globales Vergleichs-Control in der Übersicht (Vergleichen mit: Vorperiode, Vorjahr oder benutzerdefiniert von–bis) wirkt auf jede Karte gleichzeitig. KPI-Karten zeigen das Delta zur Vergleichsperiode, Aufschlüsselungs-Karten eine Vergleichs-Pille im Kopf. Die Färbung ist richtungsabhängig: mehr Besucher oder Conversions = grün, höhere Absprung- oder Fehlerrate = rot. Backend-Parameter compare_mode=previous|year|custom.
Größen-adaptive Karten
Jede Dashboard- und Analytics-Karte zeigt je Grid-Größe (1×1 bis 4×4) sinnvoll unterschiedlichen Inhalt: mehr Höhe bedeutet mehr Zeilen und Tiefe, mehr Breite mehr Spalten. Im Zahnrad-Menü jeder Karte wählen Sie Größen-Presets mit Live-Vorschau — der Inhalt passt sich sofort an.
Sortier- und spaltenkonfigurierbare Tabellen
Tabellen-Karten wie Ihre Websites, Alarme, ROAS, Heartbeat-Zeitplan, Uptime-Log, API-Keys/-Endpoints, DNS-Records oder Broken-Links sind per Spalten-Klick sortierbar; einzelne Spalten lassen sich ein- und ausblenden. Die Auswahl wird pro Karte gespeichert und bleibt über Sitzungen hinweg erhalten.
Seiten pro Besuch
Eine Karte zeigt die Verteilung der Seiten je Sitzung in fünf Klassen (1, 2, 3–5, 6–10, 11+) jeweils als Anzahl und Prozentanteil — so erkennen Sie auf einen Blick, wie viele Besucher nach der Landing-Page weiterklicken und wie tief sie in Ihre Site eintauchen.
Verlauf-Annotationen
Im Einzel-Website-Modus setzen Sie Event-Marker direkt auf den Verlaufs-Chart (z. B. Relaunch, Kampagnenstart, Preisänderung). So lassen sich Ausschläge im Traffic auf einen Blick einem konkreten Ereignis zuordnen.
First-Party-Proxy gegen Adblocker (inkl. Pixel-Fallback)
Standard-Tracker laden t.js von api.xictraq.com — Adblocker können diese Domain blocken. Optional richten Sie auf Ihrer eigenen Domain nginx-Reverse-Proxys zu api.xictraq.com ein: /t.js für den Tracker, /a/ für die Datenannahme und — sobald Sie Session-Recording nutzen — /rx.js für die Recording-Library. Tracker, Pageview-Beacons UND der Pixel-Fallback laufen dann über Ihren eigenen Host und sind für Inhaltsblocker in der Regel nicht mehr von Ihren eigenen Anfragen zu unterscheiden — eine separate Konfiguration für das Pixel ist NICHT nötig, es läuft über denselben /a/-Proxy. Die /rx.js-Regel ist nur bei aktivem Recording erforderlich: Andernfalls würde eine strikte Content-Security-Policy (script-src 'self') die same-origin nachgeladene Recording-Library blockieren. Wichtig: Das Pixel wird als /a/px (endungslos) eingebunden, NICHT als /a/p.gif — die Endung .gif würde von der statischen Bild-Auslieferung vor dem Proxy abgefangen (404).
# Tracker-Skript (exakte location, keine Regex-Regel fängt es ab)
location = /t.js {
proxy_pass https://api.xictraq.com/t.js;
proxy_set_header Host api.xictraq.com;
proxy_ssl_server_name on;
proxy_ssl_name api.xictraq.com;
proxy_http_version 1.1;
proxy_set_header Connection "";
proxy_connect_timeout 5s;
proxy_read_timeout 10s;
# HSTS von api.xictraq.com gälte sonst für Ihren Host samt Subdomains
proxy_hide_header Strict-Transport-Security;
}
# Datenannahme /a/p … und Pixel-Fallback /a/px; der Schrägstrich hinter /a ist Pflicht
location ^~ /a/ {
proxy_pass https://api.xictraq.com/api/;
proxy_set_header Host api.xictraq.com;
# Überschreiben statt anhängen: genau die Adresse, die Ihr Server sieht
proxy_set_header X-Forwarded-For $remote_addr;
proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
proxy_set_header X-Forwarded-Proto $scheme;
proxy_ssl_server_name on;
proxy_ssl_name api.xictraq.com;
proxy_http_version 1.1;
proxy_set_header Connection "";
# Aufzeichnungspakete des Session-Recordings können größer als 1 MB sein
client_max_body_size 20m;
proxy_connect_timeout 5s;
proxy_read_timeout 30s;
proxy_hide_header Strict-Transport-Security;
}
# Recording-Bibliothek, nur bei Session-Recording nötig
location = /rx.js {
proxy_pass https://api.xictraq.com/rx.js;
proxy_set_header Host api.xictraq.com;
proxy_ssl_server_name on;
proxy_ssl_name api.xictraq.com;
proxy_http_version 1.1;
proxy_set_header Connection "";
proxy_connect_timeout 5s;
proxy_read_timeout 10s;
# HSTS von api.xictraq.com gälte sonst für Ihren Host samt Subdomains
proxy_hide_header Strict-Transport-Security;
} Snippet dann mit data-api="/a" und dem Pixel als <noscript><img src="/a/px?s=…"></noscript> einbinden. Über Apache/.htaccess ist ein Proxy auf einen externen Host meist nicht möglich — verwenden Sie die nginx-Direktiven (bei Plesk: „Zusätzliche nginx-Direktiven“). Warum der Block HSTS verbirgt, X-Forwarded-For überschreibt und größere Anfragen zulässt, steht in den Ersten Schritten.
# Kontaktaufnahmen (Lead-Klicks)
Klicks auf Telefon-, E-Mail-, WhatsApp- und SMS-Links zählen als weiche Conversions. Der Tracker erfasst sie ohne Zusatzcode: jeder Klick auf einen Link, der aus der Seite herausführt, wird mitgeschrieben; bei der Auswertung wird er anhand seiner Zieladresse eingeordnet — tel:, mailto:, sms:, whatsapp: sowie wa.me und whatsapp.com.
Vier Kanäle, dazu die konkreten Ziele
Je Kanal stehen die Zahl der Klicks und die Zahl der Sitzungen, aus denen sie stammen — 40 Klicks aus 3 Sitzungen sind etwas anderes als 40 aus 38. Darunter listet die Karte bis zu zwölf Ziele mit vollständiger Adresse, sodass sichtbar wird, welche Rufnummer oder welches Postfach tatsächlich gefragt ist. Ausgehende Klicks auf gewöhnliche Fremdlinks werden getrennt gezählt und nicht als Lead gewertet.
Gilt rückwirkend, ohne Umstellung
Die Einordnung geschieht bei der Auswertung aus der gespeicherten Zieladresse, nicht beim Erfassen. Wer den Tracker seit Monaten einsetzt, sieht die Kontaktaufnahmen deshalb auch für den gesamten Altbestand — ohne neues Snippet und ohne Datenwanderung.
<a href="tel:…">). Eine Rufnummer, die nur als Text auf der Seite steht, oder ein Schaltknopf, der die Wahl per Skript auslöst, erzeugt kein Ereignis. Und ein Lead-Klick belegt die Absicht, nicht den Abschluss: ob der Anruf zustande kam, entscheidet sich außerhalb der Website. Für abgeschlossene Vorgänge sind die E-Commerce-Auswertung und eigene Events der richtige Ort.# E-Commerce, Warenkorb & RUM im Detail
Alle hier beschriebenen Fähigkeiten arbeiten cookieless: keine Cookies, kein localStorage, keine persistenten Identifier im Browser. Das Standard-Tracking läuft pseudonym und in der Regel ohne Cookie-Banner-Pflicht (Einzelfallbewertung); die optionale Auto-Identify-Verknüpfung übernimmt lediglich, was Ihr Shop ohnehin anzeigt. Für gängige Shop- und CMS-Systeme greifen die Funktionen ohne manuelles Setup; für individuelle Shops steht dieselbe JS-API zur Verfügung.
E-Commerce-Auto-Erkennung für 25 Shop-/CMS-Systeme — ohne Setup
Der Tracker erkennt das eingesetzte Shop-System selbst und verdrahtet die E-Commerce-Events automatisch — Sie binden nur das Snippet ein, kein zusätzlicher Code. Unterstützt werden u. a. WooCommerce, Shopify, Shopware 5/6, Magento/Adobe Commerce, PrestaShop, OpenCart, OXID, JTL, Gambio, BigCommerce, Squarespace, Wix, nopCommerce, CS-Cart, VTEX, Salesforce Commerce Cloud (SFRA), SAP Commerce/Spartacus, Shoptet, plentymarkets, Volusion/Shift4Shop, Zen/osCommerce, X-Cart, Snipcart, Ecwid und modified/xt:Commerce. Erfasst werden die typischen Schritte des Kaufwegs: Produktansicht, In-den-Warenkorb, Aus-Warenkorb, Checkout und Kauf. Erstattungen und Gutscheincodes meldet der Shop über xictraq.refund() und das Feld coupon in xictraq.revenue(). Das Entfernen und das Ändern der Menge erkennt der Tracker sowohl auf der Warenkorb-Seite als auch im Offcanvas-/Mini-Warenkorb (z. B. Shopware 6); die Bestellnummer wird auf der Abschluss-Seite (Finish) ausgelesen.
Varianten, SKU, Kategorie & Hersteller pro Event
Jedes E-Commerce-Event trägt die produktbezogenen Felder mit: Produktname, Artikelnummer/SKU, gewählte Varianten-Ausprägung (z. B. Größe oder Farbe), Einzelpreis, Menge, Kategorie und Hersteller/Marke. Kategorie und Hersteller liest der Tracker automatisch aus strukturierten Daten und dem Seiten-Markup: JSON-LD (schema.org Product/BreadcrumbList), Microdata und Meta-Tags (itemprop=brand, product:brand) sowie der Breadcrumb-Pfad — mit shop-spezifischen Zusätzen für Shopware 6 und weitere Systeme. So lassen sich Auswertungen bis auf Varianten-, Kategorie- und Herstellerebene aufschlüsseln, statt nur auf den Produkt-Stamm.
Warenkorb-Snapshot 1:1 — netto und brutto
Beim Checkout und Kauf erfasst der Tracker den Warenkorb vollständig: alle Positionen mit Name, Variante, Artikelnummer, Menge sowie Einzel- und Zeilenpreis, dazu Zwischensumme, Versand, Steuer und Gesamtbetrag. Diese Werte werden immer sowohl netto als auch brutto ausgewiesen — unabhängig davon, ob der Shop seine Preise netto oder brutto anzeigt. Zusätzlich werden Steuermodus und Währung mitgeführt, sodass die Zahlen über verschiedene Shops hinweg vergleichbar bleiben.
Bild- und Galerie-Tracking
Der Tracker erkennt, wenn Besucher Produktbilder genauer ansehen: das Öffnen von Lightbox bzw. Zoom und der Wechsel zwischen Galerie-Bildern werden als Events erfasst — jeweils mit Bild-URL, Alt-Text und Titel. Im Sitzungsverlauf wird das angesehene Bild als kleine Miniatur dargestellt (über XICTRAQ geproxiet). So sehen Sie, welche Produktansichten tatsächlich interessieren, bevor in den Warenkorb gelegt wird.
RUM / Core Web Vitals — ms-genau, cookieless
Real-User-Monitoring direkt aus den Browsern Ihrer Besucher, millisekundengenau und ohne Cookies: TTFB (Server-Antwortzeit), FCP (erstes sichtbares Element), LCP (größtes Inhaltselement), INP (Interaktions-Reaktionszeit), CLS (Layout-Stabilität) sowie der vollständige Seiten-Load. Im Gegensatz zu reinen Labor-Messungen (Lighthouse) zeigen diese Feld-Daten die tatsächlich erlebte Performance — segmentierbar nach Gerät, Browser und Geo.
Auto-Identify eingeloggter Kunden
Ist ein Kunde in Ihrem Shop angemeldet, kann der Tracker die Sitzung mit dem Konto verknüpfen — automatisch u. a. in Shopware, Shopify, WooCommerce/WordPress, PrestaShop, Drupal, Joomla, TYPO3 und BigCommerce. Erfasst werden die Kundennummer, der Typ (B2B oder B2C) sowie — sofern Ihr Shop sie im DOM bzw. in Profil- oder Checkout-Formularfeldern bereitstellt — Name und Firma. Es gibt keinen PII-Zwang: übertragen wird nur, was Ihr Shop ohnehin anzeigt. Für andere Systeme gilt eine generische Konvention: window.xictraqUser, ein meta[name="xictraq:user-id"]-Tag oder ein data-user-id-Attribut — alternativ der manuelle Aufruf xictraq.identify(userId, traits). Identifizierte Kunden erscheinen in einer eigenen Ansicht „Identifizierte Nutzer“, werden tagesübergreifend verknüpft und im Besucher-Detail direkt als zugeordneter Kunde angezeigt.
Ein Snippet — mit SRI und Pixel-Fallback
Alle genannten Fähigkeiten kommen über ein einziges Script-Tag. Der Dateiname rotiert per Content-Hash und wird mit einer Subresource-Integrity-Signatur (SRI) ausgeliefert, sodass der Browser unveränderten Code erzwingt. Für Besucher ohne aktiviertes JavaScript sorgt ein noscript-Pixel dafür, dass der Seitenaufruf trotzdem gezählt wird.
<script defer src="https://api.xictraq.com/t.v<hash>.js" data-site="DEINE-SITE-ID" integrity="sha384-..." crossorigin="anonymous"></script> <noscript><img src="https://api.xictraq.com/a/px?s=DEINE-SITE-ID" alt="" width="1" height="1"></noscript>
Den exakten Dateinamen samt passendem integrity-Wert generieren Sie im Dashboard unter Website → Einstellungen → Tracking-Code (ebenso unter Analytics → Einstellungen) — beides gehört zusammen und wird bei jeder Tracker-Aktualisierung neu vergeben.
# E-Commerce-Auswertungen (eigener Tab-Bereich)
Aus den cookieless erfassten E-Commerce-Events baut XICTRAQ einen eigenen Auswertungs-Bereich mit mehreren Tabs auf. Er fasst Warenkörbe, Bestellungen, Produkte und Finanzen zusammen — wahlweise je Website oder über den Website-Auswähler aggregiert. Alle Beträge werden netto und brutto geführt; offene und abgebrochene Warenkörbe bleiben sichtbar, nicht nur abgeschlossene Käufe.
Übersicht
Der Einstieg zeigt die Kern-Kennzahlen des gewählten Zeitraums: Umsatz, Bestellungen, durchschnittlicher Bestellwert, Conversion-Rate sowie die Abbruchquote. So haben Sie den Shop-Verlauf im Blick, bevor Sie in die einzelnen Tabs eintauchen.
Bestellverlauf
Eine chronologische Liste aller Warenkörbe und Bestellungen mit Status: offen, abgebrochen, gekauft oder erstattet. Jeder Eintrag lässt sich aufklappen und zeigt die enthaltenen Positionen, Summen und — sofern vorhanden — die Bestellnummer von der Finish-Seite. So sehen Sie den tatsächlichen Kaufweg statt nur aggregierter Zahlen. Ist ein Shopware-6-Shop über die Shop-API angebunden und der Bestellstatus eingeschaltet, steht bei jeder Bestellung zusätzlich der Stand von Bestellung, Zahlung und Versand aus dem Shop.
Bestellimport aus Shopware 6
Optional holt XICTRAQ über die Admin-API eines angebundenen Shopware-6-Shops den gesamten bisherigen Bestellverlauf und danach laufend neue und geänderte Bestellungen, auch solche, die in der Shopware-Administration angelegt wurden, etwa nach einer telefonischen Bestellung. Sie schalten den Import in den Website-Einstellungen unter Shop-API ein; wie die übrigen E-Commerce-Auswertungen ist er ab dem Business-Tarif verfügbar. Findet sich zu einer Bestellung ein vom Tracker erfasster Kauf, ergänzt der Import diesen Kauf, statt ihn doppelt zu zählen. Online-Bestellungen ohne erfassten Kauf übernimmt er frühestens zwei Stunden nach der Bestellung, Bestellungen aus der Administration beim nächsten Abruf; stornierte Bestellungen zählen nicht. Importierte Bestellungen zählen in Umsatz, Bestellungen, Bestellwert, Käufern, Produkten, Finanzen, Zahlungs- und Versandarten sowie im Bestellverlauf, wo sie als importiert gekennzeichnet sind. In Conversion-Rate, Funnel und ROAS bleiben sie außen vor, weil ihnen kein Besuch zugrunde liegt; bei den Umsatzquellen erscheinen sie als eigener Eintrag „Ohne Besuch (Shop)“. Abgerufen werden Bestellnummer, Zeitpunkt, Beträge mit Steuer und Versandkosten, Währung, Zahlungs- und Versandart, Status und Positionen sowie Name, Firma und Kundennummer des Bestellers, keine E-Mail-Adresse, keine Anschrift, keine Telefonnummer, kein Kommentar des Bestellers und keine USt-IdNr. Name, Firma und Kundennummer speichert XICTRAQ nur für Bestellungen der letzten 365 Tage und entfernt sie danach; die Bestellung selbst zählt ohne diese Angaben weiter mit. Über Freigabelinks erscheinen keine Kundendaten, weder aus dem Import noch Identitäten des Trackers. Schalten Sie den Import aus oder trennen Sie die Anbindung, löscht XICTRAQ die importierten Daten.
Was die Shopdaten in den Auswertungen ändern
Mit eingeschaltetem Import fließen die Daten aus Shopware auch in die vom Tracker erfassten Käufe ein. Fehlt einem Tracker-Kauf die Zahlungs- oder Versandart, übernimmt XICTRAQ die Angabe der zugeordneten Bestellung aus dem Shop, in der Auswertung „Zahlungs- und Versandarten“, im Bestellverlauf und im Export. Positionen einer zugeordneten Bestellung kommen aus dem Shop, mit genauer Menge, Artikelnummer und Variante und ohne Rabattzeilen; der Warenkorb-Schnappschuss des Trackers gilt nur noch, wo die Shopdaten fehlen. Das betrifft Produktliste, Kategorien, Bestseller und den Bestell-Export. Der Bestellverlauf lässt sich zusätzlich nach Herkunft (Tracker, Import, im Shop-Admin angelegt) und nach dem Stand von Bestellung, Zahlung und Versand in Shopware filtern; die Zähler daneben gelten für den ganzen Zeitraum. Trägt eine Tracker-Identität dieselbe Kundennummer wie ein Kunde aus dem Import, führen Kundenliste und identifizierte Nutzer beide als einen Kunden mit addierten Bestellungen und addiertem Umsatz. Eine Website, die nur Bestellungen importiert und noch keinen Seitenaufruf hat, öffnet in Analytics den E-Commerce-Bereich statt nur der Anleitung zum Tracking-Skript.
Stornos: mit oder ohne
Ein vom Tracker erfasster Kauf zählt in der Vorgabe auch dann, wenn die Bestellung im Shop später storniert wird; die Zahlen bleiben so, wie der Tracker sie gemessen hat. Solche Käufe tragen im Bestellverlauf, bei den letzten Bestellungen und in der Zeitleiste eines Besuchers das Kennzeichen „Im Shop storniert“, und die Kachel „Im Shop storniert“ im Bestellverlauf zählt sie für den Zeitraum. Der Umschalter „Stornos: ohne“ im E-Commerce-Reiter rechnet sie samt einer Erstattung zu derselben Bestellung aus Umsatz, Bestellungen und den übrigen Kennzahlen heraus, die Einstellung „Stornos herausrechnen“ ebenso auf den Umsatz- und Bestellkarten im Dashboard; Funnel und Abbruchquote bleiben. Als storniert gilt ein Kauf, dessen vom Bestellimport zugeordnete Bestellung den Bestellstatus cancelled trägt, ohne zugeordnete Bestellung der Stand aus dem Bestellstatus-Abruf; ohne beides kennt XICTRAQ keine Stornos.
Freigabelinks ohne Kundendaten
Ein Freigabelink zeigt Kennzahlen wie Bestellungen und Umsatz, aber nie Kundendaten: weder Name, Firma und Kundennummer aus dem Shop-Import noch Identitäten des Trackers mit Name, Firma oder Kunden-ID. Das gilt für Bestellverlauf, Bestellungen, Kundenliste, identifizierte Nutzer, Zeitleiste und Besucherprofil ebenso wie für Downloads aus der Freigabe.
Einrichtung, die acht Leserechte der Rolle, Zählregeln, Verkaufskanäle und Fehlermeldungen beschreibt die Seite Shop-Anbindung (Shopware 6).
Produkt-Performance
Je Produkt werden Aufrufe, In-den-Warenkorb-Aktionen und erzielter Umsatz gegenübergestellt. So erkennen Sie, welche Artikel viel gesehen, aber selten gekauft werden — und welche zuverlässig konvertieren. Dank Varianten- und SKU-Feldern lässt sich die Auswertung bis auf Varianten-Ebene aufschlüsseln.
Warenkörbe & Abbrüche
Der Warenkorb-Tab listet die zuletzt erfassten Körbe mit Inhalt und Wert. Der Abbruch-Tab weist die Abbruchquote und den verlorenen Warenkorb-Wert aus — also den Umsatz, der im Checkout-Funnel hängen geblieben ist. Das macht sichtbar, an welcher Stelle Kaufabsichten verloren gehen.
Recovery
Der Recovery-Tab führt identifizierte Kunden mit offenem Warenkorb zusammen — also Sitzungen, die über die Auto-Identify-Verknüpfung einem Konto zugeordnet sind und einen nicht abgeschlossenen Kauf hinterlassen haben. Das bildet die Grundlage, um gezielt nachzufassen, sofern Sie dafür eine rechtliche Grundlage haben.
Finanzen, Umsatzquellen & Kunden
Der Finanz-Tab rechnet den Weg vom Brutto über Rabatt, Netto, Versand und Steuer bis zu Erstattungen transparent durch. Umsatzquellen ordnen den Umsatz den Kanälen und Kampagnen zu, der Kunden-Tab den identifizierten Konten. So lässt sich nachvollziehen, woher der Umsatz kommt und wie er sich zusammensetzt.
KI-Analysen direkt im Tab
Im E-Commerce-Bereich rufen Sie den KI-Assistenten mit vorbereiteten Auswertungen auf: Funnel, Abbrüche, Produkte, Finanzen und Recovery. Der Assistent liest dabei den jeweils gewählten Zeitraum und Scope und formuliert die Befunde in verständlicher Sprache, ohne dass Sie eine eigene Frage tippen müssen.
# Consent-Auto-Bridge
Die cookieless Reichweitenmessung läuft immer, da sie kein Cookie setzt und nichts im Browser speichert; sie arbeitet pseudonym mit einer Tageskennung. Die automatische Kundenerkennung ab dem Business-Tarif wartet ebenfalls nicht auf eine Einwilligung und ordnet Besuche Personen zu: Sie verknüpft Besuche angemeldeter Kunden mit deren Kundennummer und, sofern die Seite sie bereitstellt, mit Name oder Firma. Für consent-pflichtige Zusatzfunktionen — derzeit das Session-Recording — übernimmt XICTRAQ automatisch die Statistik- bzw. Analytics-Einwilligung aus 16 gängigen Consent-Management-Plattformen (CMPs) und den Standards IAB TCF v2.2 und Consent Mode v2. Sie müssen dafür in der Regel nichts manuell verdrahten.
Erteilt der Besucher die Statistik-Einwilligung, starten die consent-pflichtigen Features; widerruft er sie, stoppen sie unmittelbar. Das normale Reichweiten-Tracking bleibt davon unberührt. Über die JS-API lässt sich der Consent-Zustand zusätzlich manuell setzen: xictraq.consent('granted') bzw. xictraq.consent('denied').
# Mehrere Sitzungen & Sitzungsverwaltung
Sie können mit demselben Konto gleichzeitig auf mehreren Geräten angemeldet sein. Unter Einstellungen → Sicherheit sehen Sie alle aktiven Sitzungen mit Geräte-Label und können einzelne Sitzungen oder per „Alle anderen abmelden“ alle Geräte außer dem aktuellen beenden.
Saubere Trennung von Admin-Impersonation
Greift der Support per Impersonation auf ein Konto zu, läuft das als gesonderte Admin-Sitzung. Diese Sitzungen erscheinen ausschließlich im Admin-Bereich und tauchen nicht in der Sitzungsliste des Kunden auf — die Geräteübersicht des Kunden bleibt dadurch frei von Support-Zugriffen.
# Konto-Wochenfazit (modulübergreifend)
Neben der Wochenzusammenfassung je Website erstellt XICTRAQ einmal pro Woche ein modulübergreifendes Fazit über alle Ihre Websites hinweg — „was diese Woche kontoweit wichtig war“. Es erscheint als hervorgehobener Block in der Dashboard-Karte „Wochenzusammenfassung“ und bündelt die kritischsten Befunde aller Sites in zwei bis drei Sätzen.
Opt-out, deterministisch by default
Das Konto-Fazit ist standardmäßig aktiv und kann pro Konto unter Einstellungen → Profil abgeschaltet werden. Der Text wird per Default aus festen Regeln erzeugt (kein Token-Verbrauch); eine formulierungsreichere KI-Narration ist plattformseitig vorbereitet, derzeit aber nicht eingeschaltet. Verarbeitet werden nur Site-Namen und aggregierte Befund-Schweregrade.
# KI-Crawler-Report + Crawl-zu-Besucher-Verhältnis
KI-Crawler lesen Ihre Inhalte für KI-Antworten — und KI-Antworten schicken Ihnen Besucher zurück. Der KI-Crawler-Report klassifiziert bekannte KI-Bots (z. B. GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot, OAI-SearchBot) anhand ihres User-Agents und zeigt pro Bot, wie oft er zugegriffen hat und wann zuletzt. Erfasst wird ein Crawler nur, wenn er das Tracking-Pixel lädt oder das Skript ausführt; die meisten KI-Crawler tun keins von beidem. Die Zahl ist darum eine Untergrenze — vollständig stehen Crawler-Zugriffe nur im Zugriffsprotokoll Ihres Webservers. Diese Crawler-Zugriffe werden getrennt von Ihren menschlichen Besuchern geführt und verfälschen die Besucherzahlen nicht.
Zusätzlich stellt die Karte das Crawl-zu-Besucher-Verhältnis dar: wie viele KI-Crawler-Zugriffe auf einen über eine KI-Antwort zurückkehrenden menschlichen Besucher entfallen. Ein hohes Verhältnis bedeutet, dass Ihre Inhalte intensiv für KI-Antworten gelesen werden, aber wenig Besuch zurückkommt; ein niedriges Verhältnis zeigt, dass das Crawling tatsächlich Reichweite über KI-Quellen (ChatGPT, Perplexity, Gemini, Copilot u. a.) erzeugt. So lässt sich auf einen Blick einordnen, ob sich der Crawl-Aufwand in echtem Traffic niederschlägt. Weil nur Crawler zählen, die Pixel oder Skript laden, fällt das Verhältnis meist zu niedrig aus.
# Wöchentliche Klartext-Zusammenfassung
Einmal pro Woche fasst XICTRAQ die automatisch erkannten Analytics-Anomalien je Website in einem kurzen, verständlichen Klartext-Absatz zusammen — kein Dashboard-Studium nötig. Statt einzelner Karten lesen Sie in zwei, drei Sätzen, was sich verändert hat: etwa ein Traffic-Einbruch am Wochenende, eine ungewöhnlich hohe Absprungrate auf einer Landing-Page oder ein Anstieg der JavaScript-Fehlerrate. Die Zusammenfassung ist deterministisch aus den erkannten Anomalien aufgebaut, sodass dieselbe Datenlage immer denselben Text ergibt.
Die Klartext-Zusammenfassung erscheint im Dashboard und wird zusätzlich in die wöchentliche Report-E-Mail aufgenommen, sodass auch Empfänger ohne Dashboard-Zugang die wichtigsten Veränderungen der Woche auf einen Blick erfassen.
Häufige Fragen
# Besucher aus dem Log löschen
Im Analytics-Tab Ihrer Website finden Sie unter Besucher eine Liste aller Visits der letzten 7 Tage. Jede Zeile hat einen Trash-Button (rechts neben dem Replay-Icon, erscheint beim Hovern), mit dem Sie einen einzelnen Besucher samt aller seiner Pageviews, Form-Events, Heatmap-Klicks und Session-Recordings unwiderruflich entfernen können — z.B. um eigene Test-Besuche während der Entwicklung aus den Stats zu nehmen.
Was wird gelöscht?
- Alle Pageviews dieses Besuchers (analytics_pageviews)
- Alle Form-Events (Field-Focus, Submit, Validation-Errors)
- Alle Media-Events (Play, Pause, Progress)
- Alle Heatmap-Klicks (Click-Coordinates)
- Alle Session-Recordings + zugehörige Events (rrweb-Stream)
- Den visitor-Eintrag in der visitors-Tabelle (Identity-Tracking)
- Kunden aus dem Shopware-Bestellimport, die über ihre Identität oder eine zugeordnete Bestellung zu diesem Besucher gehören oder deren Kundennummer Sie im Parameter customer_number nennen: Name, Firma und Kundennummer an ihren importierten Bestellungen werden geleert, ihre Import-Identität gelöscht und die Kundennummer gesperrt, sodass spätere Abgleiche für sie keine Kundenangaben mehr speichern. Die Bestellungen selbst zählen ohne Kundenbezug weiter.
Die Löschung wird im Audit-Log mit visitor_hash-Prefix, Anzahl betroffener Sessions und Lösch-Counts pro Tabelle vermerkt.
Berechtigungen
- Inhaber: kann Besucher in allen eigenen Websites löschen
- Team-Mitglieder mit der Rolle Admin: auf den Websites, für die sie diese Rolle haben
- Editoren und Betrachter: nicht — Besucherdaten gehören dem Inhaber
- XICTRAQ-Support: global, in jeder Kunden-Website
Massenlöschung
Wenn Sie alle Analytics-Daten einer Website komplett auf null setzen wollen (Reset bei Re-Launch, DSGVO-Auskunfts-Antwort, etc.), gibt es zusätzlich den DELETE /api/websites/{id}/analytics/prune-Endpoint. Er löscht für diese Website alle Pageviews, Heatmap-Klicks, JavaScript-Fehler, Form- und Media-Events, E-Commerce-Ereignisse, A/B-Zuordnungen, identifizierte Nutzer, KI-Crawler-Treffer, die abgeleiteten Hinweise und Wochenzusammenfassungen, den visitors-Eintrag sowie die Session-Recordings inklusive der physischen NDJSON-Dateien (DSGVO-vollständig). Dazu gehören auch die aus Shopware importierten Bestellungen mit ihren Positionen und Kundenangaben; ist der Bestellimport eingeschaltet, holt der nächste Abgleich den Bestellverlauf danach von vorn aus dem Shop. UI dafür ist im Settings-Tab der Website.