Schnellstart
In 5 Minuten von der Registrierung bis zum ersten Scan-Ergebnis. Diese Anleitung führt Sie durch Konto-Erstellung, Hinzufügen Ihrer ersten Website, Domain-Verifizierung und das Einbinden des Trackers. Betreuen Sie mehrere Websites, ordnen Sie sie zum Schluss in Website-Gruppen.
# 1. Registrierung
Die Registrierung ist kostenlos und erfordert keine Kreditkarte. Sie starten automatisch im Free-Plan (1 Website, 5-Min-Intervall). Wenn Sie später ein Abonnement (Starter/Business/Agency) abschließen, startet Stripe einen 14-Tage-Trial — kündbar vor Ablauf ohne Belastung. Die Anmeldung dauert unter einer Minute — klassisch per E-Mail + Passwort (mind. 10 Zeichen) oder per OAuth mit Google. Apple und Microsoft sind implementiert, aber noch nicht freigeschaltet.
- Passkey (WebAuthn) — passwortloser Login via Fingerabdruck/Face-ID, nativ unterstützt
- 2FA (TOTP) — aktivierbar unter Einstellungen → Sicherheit, Empfehlung für Business/Agency-Accounts
- OAuth mit Google — 1-Klick-Anmeldung mit bestehendem Konto (Apple und Microsoft noch nicht freigeschaltet)
- Konto + alle Daten jederzeit löschbar unter Einstellungen → Profil
# 2. Onboarding-Wizard
Die Karte „Erste Schritte“ auf dem Dashboard öffnet den Assistenten, der in vier Schritten durch die Erstkonfiguration führt — jeder Schritt ist überspringbar.
- 1Website-URL eingebenZum Beispiel https://www.example.com (Name optional). Die Website wird sofort angelegt, Weiterleitungen werden auf die finale Canonical-URL aufgelöst.
- 2Domain bestätigen, dann erster ScanDer Assistent zeigt die drei Wege der Domain-Bestätigung (DNS-TXT-Eintrag, Meta-Tag oder HTML-Datei). Nach „Jetzt prüfen“ startet er einen Live-Scan und zeigt vier Ergebnisse: Erreichbarkeit mit Antwortzeit, SSL-Zertifikat mit Restlaufzeit, Security-Score und Performance-Score (je 0–100). Mit „Später bestätigen“ geht es ohne Scan weiter; die Anleitung steht dann auf der Seite der Website. Schlägt ein Teil des Scans fehl, bleibt die Website angelegt — der nächste automatische Scan aktualisiert die Werte.
- 3Benachrichtigungs-Kanäle wählenE-Mail ist Standard; ohne eigene Adresse gehen Alarme an die Adresse des Kontos. Slack, Microsoft Teams, Discord, Telegram und Webhook richten Sie unter Einstellungen › Benachrichtigungen ein.
- 4Team einladen (optional)E-Mail-Adressen von Kollegen eintragen — sie bekommen eine Einladung mit Zugang zum gleichen Konto. Verschickt wird nur über „Einladungen senden“; „Ohne Einladungen zum Dashboard“ verwirft die eingetragenen Adressen. Die laufende Überwachung startet, sobald die Domain bestätigt ist.
# 3. Erste Website hinzufügen
Nach dem Onboarding können Sie über „+ Website“ weitere Domains anlegen. Sobald die Domain verifiziert ist, starten alle Module mit dem ersten Scan.
# 4. Domain-Verifizierung
Damit Sie nur Ihre eigenen Domains überwachen können, verifiziert XICTRAQ den Besitz. Drei Methoden stehen zur Auswahl — Sie brauchen nur eine. Token und Anleitung zeigt der gelbe Hinweis oben auf der Website-Seite, solange die Domain nicht bestätigt ist. Klick auf „Jetzt verifizieren“ startet den sofortigen Check.
Methode 1: DNS-TXT-Record
Beim Klick auf „Prüfen“ fragt XICTRAQ die TXT-Records live ab — sowohl an der Root-Domain (ohne www) als auch am angegebenen Host — und sucht nach dem Eintrag xictraq-verify=<Token>. Es wird nichts zwischengespeichert, sodass ein frisch gesetzter Record ohne Wartezeit auf TTL-Caches erkannt wird (sobald die DNS-Provider-Propagation abgeschlossen ist). Empfohlen, wenn Sie selbst Zugriff auf die DNS-Zone haben.
Methode 2: HTML-Meta-Tag
XICTRAQ ruft Ihre Start-URL ab (folgt bis zu 3 Weiterleitungen) und sucht im HTML nach <meta name="xictraq-verify" content="<Token>">. Praktisch für CMS-Nutzer ohne DNS-Zugriff — viele Systeme bieten ein Feld für Verifizierungs-Meta-Tags. Verbindungen, die auf einer internen Adresse landen, werden serverseitig verworfen (Schutz vor DNS-Rebinding).
Methode 3: Datei-Upload
Laden Sie eine Datei namens xictraq-verify-<Token>.html ins Web-Root, deren Inhalt den Token enthält. XICTRAQ ruft diese Datei unter https://ihre-domain/xictraq-verify-<Token>.html ab und verifiziert bei HTTP 200 plus enthaltenem Token. Der Fallback, wenn weder DNS noch Meta-Tag in Frage kommen.
# 5. Tracker einbinden (für Analytics)
Falls Sie Analytics, Form-/Media-Events oder Session-Recording nutzen möchten, ergänzen Sie ein einziges Script-Tag im <head>. Das Snippet ist komprimiert unter 30 KB groß, lädt asynchron (defer) und funktioniert ohne Cookies — also in der Regel keine Cookie-Banner-Pflicht (Bewertung im Einzelfall). Forms/Media/Recording/Consent-Gate werden serverseitig konfiguriert (Analytics → Website → Einstellungen).
<script defer src="https://api.xictraq.com/t.js" data-site="019d7cb5-aea5-71d4-b5a7-26d014cdb08a"></script> <noscript><img src="https://api.xictraq.com/api/px?s=019d7cb5-aea5-71d4-b5a7-26d014cdb08a" alt="" width="1" height="1" style="position:absolute;left:-9999px" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade"></noscript>
Optional: Tracker über die eigene Domain ausliefern (First-Party-Proxy)
Das Standard-Snippet lädt t.js von api.xictraq.com — Inhaltsblocker können diese Domain sperren. Wer das vermeiden möchte, legt auf der eigenen Domain drei nginx-Regeln an: /t.js liefert den Tracker aus, /a/ nimmt Messdaten und Pixel-Fallback entgegen, /rx.js liefert die Recording-Bibliothek, falls Sie Session-Recording nutzen. Der Browser stellt dann nur noch Anfragen an Ihre eigene Domain. Bei Plesk stehen die Regeln unter Websites & Domains › Apache & nginx Einstellungen im Feld „Zusätzliche nginx-Direktiven“; über Apache beziehungsweise .htaccess ist ein Proxy auf einen fremden Host in der Regel nicht möglich. Den Block bietet die App unter Analytics → Website → Snippet → „Eigene Domain“ auch zum Kopieren an.
# Tracker-Skript (exakte location, keine Regex-Regel fängt es ab)
location = /t.js {
proxy_pass https://api.xictraq.com/t.js;
proxy_set_header Host api.xictraq.com;
proxy_ssl_server_name on;
proxy_ssl_name api.xictraq.com;
proxy_http_version 1.1;
proxy_set_header Connection "";
proxy_connect_timeout 5s;
proxy_read_timeout 10s;
# HSTS von api.xictraq.com gälte sonst für Ihren Host samt Subdomains
proxy_hide_header Strict-Transport-Security;
}
# Datenannahme /a/p … und Pixel-Fallback /a/px; der Schrägstrich hinter /a ist Pflicht
location ^~ /a/ {
proxy_pass https://api.xictraq.com/api/;
proxy_set_header Host api.xictraq.com;
# Überschreiben statt anhängen: genau die Adresse, die Ihr Server sieht
proxy_set_header X-Forwarded-For $remote_addr;
proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
proxy_set_header X-Forwarded-Proto $scheme;
proxy_ssl_server_name on;
proxy_ssl_name api.xictraq.com;
proxy_http_version 1.1;
proxy_set_header Connection "";
# Aufzeichnungspakete des Session-Recordings können größer als 1 MB sein
client_max_body_size 20m;
proxy_connect_timeout 5s;
proxy_read_timeout 30s;
proxy_hide_header Strict-Transport-Security;
}
# Recording-Bibliothek, nur bei Session-Recording nötig
location = /rx.js {
proxy_pass https://api.xictraq.com/rx.js;
proxy_set_header Host api.xictraq.com;
proxy_ssl_server_name on;
proxy_ssl_name api.xictraq.com;
proxy_http_version 1.1;
proxy_set_header Connection "";
proxy_connect_timeout 5s;
proxy_read_timeout 10s;
# HSTS von api.xictraq.com gälte sonst für Ihren Host samt Subdomains
proxy_hide_header Strict-Transport-Security;
} - proxy_ssl_server_name und proxy_ssl_name: nginx schickt den Namen api.xictraq.com im TLS-Handschlag mit. Ohne ihn antwortet die Gegenstelle mit dem Zertifikat eines anderen Namens.
- proxy_hide_header Strict-Transport-Security: api.xictraq.com sendet HSTS mit includeSubDomains und preload. Durch den Proxy käme diese Regel beim Host Ihres Shops an, und Browser erzwängen HTTPS ein Jahr lang für ihn und alle seine Subdomains, auch für solche ohne Zertifikat. Ihre eigene HSTS-Regel bleibt davon unberührt.
- X-Forwarded-For $remote_addr: Die Kopfzeile wird überschrieben statt verlängert. XICTRAQ bekommt genau die Adresse, die Ihr Server sieht, und nichts, was ein Browser selbst mitschickt. Steht vor Ihrem nginx ein weiterer Proxy (CDN, Load Balancer), muss $remote_addr dort bereits die Besucheradresse sein (nginx-Modul realip). Sonst sieht XICTRAQ bei jedem Besuch die Adresse des Vorschaltservers, und Standort und Besucherzählung stimmen nicht.
- client_max_body_size 20m: nginx nimmt ohne diese Zeile höchstens 1 MB je Anfrage an. Pakete des Session-Recordings können größer sein und bekämen dann HTTP 413.
- Fristen 5 s für den Verbindungsaufbau, 10 s für Skripte und 30 s für die Datenannahme statt der nginx-Vorgabe von 60 s: Ein Skript mit defer hält DOMContentLoaded auf, solange es lädt. Bei einer Störung wartet so kein Besucher eine Minute.
- location ^~ /a/ mit Schrägstrich: ^~ hält Regex-Regeln wie die Bildauslieferung für .gif fern, der Schrägstrich trennt die Messpunkte von Adressen wie /account oder /agb.
- Setzt Ihr Server selbst Sicherheits-Kopfzeilen per add_header auf server-Ebene, erbt nginx sie in diese Blöcke; gleichnamige Kopfzeilen von api.xictraq.com (etwa X-Content-Type-Options oder Cross-Origin-Resource-Policy) kommen dann doppelt an. Verbergen Sie sie in dem Fall ebenfalls mit proxy_hide_header.
Das Snippet zeigt dann auf die eigene Domain — data-api="/a" leitet auch die Datenannahme dorthin:
<script defer src="/t.js"
data-site="019d7cb5-aea5-71d4-b5a7-26d014cdb08a"
data-api="/a"></script>
<noscript><img src="/a/px?s=019d7cb5-aea5-71d4-b5a7-26d014cdb08a" alt="" width="1" height="1" style="position:absolute;left:-9999px" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade"></noscript> Das Pixel wird endungslos als /a/px eingebunden, nicht als /a/p.gif — die Endung .gif fängt die statische Bild-Auslieferung vor dem Proxy ab (404). In dieser Betriebsart trägt das Snippet kein integrity-Attribut: der Proxy bildet /t.js ab, also die fortlaufend aktualisierte Datei, deren Prüfsumme sich mit jeder Tracker-Fassung ändert; SRI hängt an der versionierten t.v{N}.js. Im Dashboard schalten Sie unter Analytics → Website → Snippet zwischen beiden Varianten um. Was der Proxy gegen Adblocker und für den Pixel-Fallback leistet, steht in der Analytics-Doku.
# 6. Ihre erste Dashboard-Tour
Nach den ersten Scans sehen Sie eine Ampel-Übersicht aller Websites. Klick auf eine Website öffnet die Detail-Ansicht mit allen Modulen als Tabs.
# Website-Gruppen
Gruppen ordnen Ihre Websites, etwa nach Kunde, Projekt oder Standort. Die Website-Auswahl in Analytics, in den Karteneinstellungen und beim Zuweisen von Websites ist nach Gruppen gegliedert, und eine Gruppe fasst die Werte ihrer Websites zusammen. Eine Website kann in mehreren Gruppen stehen. Zugriff vergeben Gruppen nicht: Team-Mitglieder sehen alle Websites des Kontos, Kunden- und Agentur-Zugänge grenzen Sie je Website ein.
- 1Gruppe anlegenIn der Websites-Übersicht über „Neue Gruppe“ oder in Analytics in der Website-Auswahl über „+ Neue Gruppe“. Namen eingeben, Websites anhaken, speichern. Ohne Website entsteht eine leere Gruppe, die Sie später befüllen.
- 2Gruppe bearbeitenDer Stift am Gruppenkopf der Websites-Übersicht oder neben der Gruppe in der Analytics-Auswahl öffnet „Gruppe bearbeiten“: Namen ändern, Websites an- oder abhaken.
- 3Websites Gruppen zuordnenMehrere Websites in der Übersicht auswählen und „Gruppen zuordnen“ wählen, oder auf der Seite einer Website „Gruppen zuordnen“. Je Gruppe ein Haken; ein halber Haken heißt, dass nur ein Teil der gewählten Websites darin steht, und bleibt unverändert, solange Sie ihn nicht anklicken. Im selben Dialog legen Sie bei Bedarf eine neue Gruppe mit diesen Websites an.
- 4Gruppe löschenIn „Gruppe bearbeiten“ über „Gruppe löschen“. Die Websites bleiben erhalten, nur die Gruppe entfällt. Eine Dashboard-Karte, deren Bereich auf dieser Gruppe stand, zeigt danach einen Hinweis.
Ansicht „Nach Gruppen“ mit Gruppenwerten
Sobald es Gruppen gibt, zeigt die Websites-Übersicht je Gruppe einen aufklappbaren Abschnitt und am Ende die Websites ohne Gruppe; der Schalter „Nach Gruppen“ wechselt zur einfachen Liste. Im Gruppenkopf stehen, je nach Fensterbreite, die Gruppenwerte: Websites je Zustand (online, gestört, Wartung, ungemessen), Ø Uptime der letzten 30 Tage, Ø Sicherheitsnote und der nächste SSL-Ablauf. Gemittelt wird nur über Websites mit Messwert.
Gruppenübersicht in Analytics
In der Website-Auswahl von Analytics steht unter jeder Gruppe der Eintrag „Gruppenübersicht“: Die Auswertung zeigt dann die Werte aller Websites der Gruppe zusammen. Der Verweis „Gruppenübersicht“ im Gruppenkopf der Websites-Übersicht führt direkt dorthin.
Gruppe als Bereich einer Karte
In den Einstellungen einer Dashboard-Karte wählen Sie unter „Website-Bereich“ eine Gruppe; die Karte wertet dann die Websites dieser Gruppe aus. Karten, die nur eine einzelne Website auswerten, nutzen Gruppen lediglich zur Gliederung der Liste. Ist die Gruppe gelöscht oder leer, sagt die Karte das.
Team, Agentur und Client-Portal
Team-Mitglieder sehen die Gruppen des Kontos, dem sie angehören. Ändern oder löschen dürfen sie diese Gruppen mit der Rolle Admin oder Editor; mit der Rolle Viewer sind sie nur lesbar. Eine neue Gruppe gehört immer dem Konto, mit dem Sie angemeldet sind. Agentur-Zugänge und Kunden im Client-Portal sehen nur ihre eigenen Gruppen, nicht die des Inhabers. Ihren Zugriff vergeben Sie je Website, beim Einladen oder später über „Websites zuweisen“: für Kunden auf der Seite Kunden-Portal, für Agenturen in den Einstellungen unter Agentur-Zugriff. Ein Kunde ohne Auswahl sieht keine Website, ein Agentur-Zugang ohne Auswahl gilt für alle Websites, auch künftige. In der Auswahl lässt sich eine Gruppe als Ganzes anhaken; übernommen werden die Websites, die in dem Moment darin stehen. Spätere Änderungen an der Gruppe ändern keinen Zugriff.