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Uptime-Monitoring

XICTRAQ prüft Ihre Website rund um die Uhr aus drei europäischen Monitoring-Knoten — N0 (Nürnberg), N1 (Helsinki), N2 (Falkenstein). HTTP/HTTPS-Checks ab 30-Sekunden-Intervall (Port 80/443, plus optionale eigene TCP-Ports pro Website). Mail-, Datenbank- und Dienst-Ports (FTP, SSH, SMTP/SMTPS, IMAP/IMAPS, POP3/POP3S, MySQL, PostgreSQL, Redis, MongoDB, DNS) sowie die reine Erreichbarkeit eines Hosts per Ping (ICMP) überwachen Sie gezielt im Service-Monitoring-Modul — für individuelle API-Endpunkte mit Assertions siehe API-Monitoring. Ausfälle werden per Multi-Node-Konsens (2-von-3-Mehrheit) bestätigt und über Ihre Kanäle gemeldet.

# Was Uptime-Monitoring leistet

Jeder Check misst nicht nur „erreichbar oder nicht“, sondern den vollständigen Timing-Wasserfall: DNS-Auflösung, TCP-Connect, TLS-Handshake, Time-to-First-Byte und Total-Time. Daraus entstehen die SLA-Berichte und die Performance-Trends.

Website-Detail → Tab Uptime
Im Demo-Account ansehen →
Status
Online
SLA 24h
99,96 %
Antwortzeit p95
186 ms
Vorfälle
1
Verfügbarkeit (15-Min-Buckets)
−24h−18h−12h−6hjetzt
Antwortzeit (ms)
p50: 142 msp95: 186 msp99: 224 ms

Letzte Checks (8)

IP
200gerade eben 17.10.2026, 04:57:10151msA62ms15ms14msTLS 48 ms192.0.2.17
200vor 5 Min 17.10.2026, 04:52:10160msA70ms5ms22msTLS 32 ms192.0.2.17
200vor 10 Min 17.10.2026, 04:47:10150msA78ms15ms10msTLS 26 ms192.0.2.17
200vor 15 Min 17.10.2026, 04:42:10221msB103ms5ms27msTLS 30 ms192.0.2.17
200vor 20 Min 17.10.2026, 04:37:10202msB97ms13ms21msTLS 40 ms192.0.2.17
200vor 25 Min 17.10.2026, 04:32:10150msA81ms11ms24msTCP 24 ms192.0.2.17
200vor 30 Min 17.10.2026, 04:27:10192msA103ms13ms25msTCP 25 ms192.0.2.17
200vor 35 Min 17.10.2026, 04:22:10206msB111ms14ms9msTLS 32 ms192.0.2.17
Zeitraum und Standort lassen sich umschalten.

# Funktionen im Detail

HTTP, HTTPS, TCP & Service-Checks

Pro Website prüft der Daemon HTTP/HTTPS (Port 80/443) und optional weitere TCP-Ports, die Sie pro Website hinterlegen. Mail-, Datenbank- und Dienst-Checks (FTP, SSH, SMTP/SMTPS, IMAP/IMAPS, POP3/POP3S, MySQL, PostgreSQL, Redis, MongoDB, DNS) richten Sie im Service-Monitoring-Modul ein — je Dienst mit eigenem Port und optionalen Zugangsdaten. Ping (ICMP) steht dort ebenfalls zur Verfügung: er prüft den Host selbst und kennt deshalb weder Port noch Zugangsdaten. Aktive Service-Checks werden zyklisch wiederholt, sobald die letzte Prüfung einige Minuten zurückliegt. Für individuelle Endpunkte mit Statuscode-, Body-Match-, Response-Zeit- und JSON-Path-Assertions gibt es das separate API-Monitoring-Modul.

Multi-Node-Monitoring (EU)

Jeder Uptime-Check läuft parallel von drei verteilten Monitoring-Knoten in EU-Rechenzentren. Eine Website gilt in der Regel erst dann als „down“, wenn mindestens 2 von 3 Knoten den Ausfall melden — lokale ISP-Probleme eines einzelnen Knotens werden so als Fehlalarm-Quelle eliminiert. Multi-Node-Konsens ist in allen Plänen aktiv.

Check-Intervalle ab 30 Sekunden

Free: 5 Minuten, Starter: 1 Minute, Business: 1 Minute, Agency: 30 Sekunden. Pro Website überschreibbar (innerhalb des Plan-Minimums). Geplante Wartungsfenster unterdrücken Alerts; die Checks laufen im Fenster weiter und zählen in die Verfügbarkeit.

Timing-Wasserfall (DNS, TCP, TLS, TTFB, Total)

Statt einer einzigen Antwortzeit-Zahl misst XICTRAQ den vollständigen Timing-Verlauf jeder Anfrage. So erkennen Sie, ob ein Performance-Problem von DNS-Resolver, Verbindungsaufbau, TLS-Handshake oder Server-seitiger Verarbeitung kommt.

Timing-Wasserfall

Letzter Check: 02:57:10
DNS
15 ms
TCP
14 ms
TLS
48 ms
TTFB
0 ms
Download
89 ms
Gesamt 166 ms
Knoten: DE-1 (Deutschland)

Antwortzeit-Alert (SLA): feste Schwelle oder adaptive Automatik

Alarm, sobald die rollierende P95-Antwortzeit im gewählten Zeitfenster zu hoch wird — auch ohne kompletten Ausfall, typisch für degradierte Performance vor einem Totalausfall. Das Auswertefenster ist pro Website wählbar (Standard 15 Minuten, von 5 bis 180 Minuten). Entweder mit fester Schwelle (z. B. 2000 ms) oder im Automatik-Modus: Dann lernt XICTRAQ den saisonalen Normalwert pro Wochenstunde (Mittelwert + Streuung der letzten 14 Tage, mindestens 20 Messpunkte pro Wochenstunde nötig) und setzt die adaptive Schwelle auf Mittelwert + 3 Standardabweichungen. So müssen Sie keine feste Zahl pflegen. Der Cron-Lauf prüft alle 5 Minuten; Konfiguration pro Website unter Einstellungen.

Multi-Node-Konsens statt blinder Retries

Statt bei einem fehlgeschlagenen Check den gleichen Knoten mehrfach neu abzufragen, nutzt XICTRAQ Multi-Node-Konsens: drei Knoten prüfen unabhängig voneinander. Der Konsens wird aus dem jeweils letzten Befund jedes Knotens gebildet, der innerhalb von zwei Prüfintervallen gemeldet hat, mindestens aber in den letzten 10 Minuten. Erst wenn mindestens 2 Knoten den Ausfall melden UND die Down-Stimmen die Up-Stimmen überwiegen, kippt der Status auf „nicht erreichbar“ und ein Downtime-Alert wird eröffnet. Meldet nur ein einzelner Knoten einen Fehler (lokales Netzwerkproblem), bleibt der Status grün. Ausnahme: Liegt im Fenster nur von einem Knoten ein gewerteter Befund vor, weil die anderen ausgefallen sind oder sich wegen einer erkannten Messstörung enthalten, entscheidet dieser Befund allein. Der Änderungsverlauf weist das aus („1/1 Knoten melden Ausfall“). Bei einem Patt (z. B. 1 Knoten erreichbar, 1 nicht) lautet der Befund „instabil“ (Flattern) — der betroffene Knoten wird im Knoten-Konsens-Panel der Website mit Status, Antwortzeit und Standort transparent ausgewiesen.

„Nicht erreichbar“ statt nacktem HTTP 0

Antwortet eine Seite gar nicht, unterscheidet XICTRAQ jetzt sauber: Ein Verbindungsfehler auf Transport-Ebene (Timeout, Verbindung abgewiesen oder geblockt, HTTP-Status 0) wird als „Nicht erreichbar vom Scan-Node (Timeout/geblockt)“ mit dem konkreten Grund ausgewiesen — statt eines missverständlichen „Offline · HTTP 0“. Das Ziel kann Rechenzentrums-IPs blocken und für echte Besucher trotzdem erreichbar sein; der Knoten-Befund macht das transparent. Der Multi-Node-Konsens entscheidet, ob daraus ein Incident wird — meldet nur ein Knoten den Fehler, bleibt der Status grün.

WAF-Challenge ist kein Ausfall

Antwortet eine Seite mit HTTP 403 oder 503 und einer erkennbaren Bot-Schutz- oder Challenge-Seite (z. B. Cloudflare, Imperva, Sucuri, DataDome, PerimeterX, DDoS-Guard, „Just a moment“/„Bitte warten“), wertet XICTRAQ das als erreichbar — denn echte Besucher kommen durch die Challenge, der Datacenter-Check nicht. So vermeiden wir Fehlalarme bei Seiten hinter einer Web Application Firewall.

SLA-Reports auf Knopfdruck

Pro Website generierbar im Wochen- und Monats-PDF: Uptime-Prozent, Anzahl Vorfälle, Antwortzeit-Trends und die Vorfalls-Liste. Versand per E-Mail oder Download aus dem Archiv.

Wartungsfenster (ab Starter)

Einmalig (Datumsbereich) oder wiederkehrend pro Woche (z. B. „jeden Mittwoch 02:00–04:00“), je Website oder kontoweit. In diesem Zeitraum werden Checks weiter ausgeführt und im Verlauf protokolliert — im Wartungsfenster werden jedoch keine Alerts versendet. Die Unterdrückung greift in drei Stufen: geplantes Einmal-Fenster, wöchentliches Fenster pro Website, wöchentliches Fenster kontoweit.

# So konfigurieren Sie Uptime-Checks

Website → Einstellungen → Uptime
Im Demo-Account ansehen →
XICTRAQ Marketing
https://www.example.com/
Monitoring läuft
30s
1m
2m
5m
10m
1h

Free: min. 5 min · Starter/Business: min. 1 min · Agency: min. 30 s

DE-1 · Deutschland
FI · Finnland
DE-2 · Deutschland
Per Website konfigurierbar: Name, URL und Intervall. Multi-Node-Monitoring und Timing-Waterfall laufen automatisch auf allen drei Knoten. Für individuelle Statuscode-/Body-Assertions gibt es das separate API-Monitoring-Modul.

# So sieht ein Vorfall (Incident) aus

Bei einem Ausfall öffnet XICTRAQ automatisch einen Incident, sammelt alle relevanten Daten und postet zeitgleich Updates auf die Statuspage und in Ihre Alert-Kanäle.

Vorfall #INC-2026-04-18-002
Im Demo-Account ansehen →
Critical INC-2026-04-18-002
Antworten mit HTTP 503 (Service Unavailable)
www.example.com — erkannt von 3 von 3 Knoten
Dauer
12:14
13:08:14
Knoten N0 (Nürnberg): HTTP 503
13:08:22
Knoten N1 (Helsinki): HTTP 503 — Konsens 2/3 erreicht, Incident eröffnet
13:08:23
Alert gesendet: E-Mail, Slack, Discord
13:08:23
Statuspage aktualisiert: „Untersuchen“
13:08:30
Knoten N2 (Falkenstein): HTTP 503 — 3/3 bestätigt
13:13:23
+5 Min keine Bestätigung — Eskalation an Bereitschafts-Channel
13:20:28
Alle 3 Knoten melden HTTP 200 — Konsens wieder „up“
13:20:28
Vorfall geschlossen — Resolved-Notification gesendet

# SLA-Rechner: was bedeutet welche Uptime?

SLAPro TagPro MonatPro JahrTypische Anwendung
99.0%14m 24s7h 12m3d 15hInternes Tool, Test-Umgebung
99.5%7m 12s3h 36m1d 19hMarketing-Site, Blog
99.9%1m 26s43m 12s8h 45mStandard-SaaS, B2B-Portal
99.95%43s21m 36s4h 22mE-Commerce, kommerzieller Service
99.99%8.6s4m 19s52m 35sPayment, Banking, Healthcare
Wie XICTRAQ rechnet
SLA = (Anzahl OK-Checks / Anzahl Gesamt-Checks) × 100, berechnet über alle Checks aller Knoten im Zeitraum.

Häufige Fragen

Die drei EU-Knoten prüfen unabhängig im gewählten Intervall. Sobald mindestens 2 Knoten den Ausfall melden, kippt der Status und der Downtime-Alert wird ausgelöst — das Tempo richtet sich nach dem Plan-Intervall (Agency 30 s, Starter/Business 1 min, Free 5 min). Die Zustellung läuft sofort an alle aktivierten Kanäle; bei vorübergehenden 5xx/429-Antworten eines Empfängers wird mit kurzem Backoff (0,5 s / 1,0 s, bis zu 2 Wiederholungen) erneut versucht.
Verfügbarkeit nach Plan
Uptime-Monitoring inkl. Multi-Node-Konsens und Timing-Wasserfall ist auf jedem Plan enthalten, auch Free. Das Mindest-Prüfintervall richtet sich nach dem Plan: Free 5 Minuten, Starter und Business 1 Minute, Agency 30 Sekunden. Wartungsfenster sind ab Starter verfügbar. Die Roh-Aufbewahrung der Checks wächst mit dem Plan (7 / 30 / 90 / 180 Tage) und lässt sich per Add-on auf 24 Monate erweitern.
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