Uptime-Monitoring
XICTRAQ prüft Ihre Website rund um die Uhr aus drei europäischen Monitoring-Knoten — N0 (Nürnberg), N1 (Helsinki), N2 (Falkenstein). HTTP/HTTPS-Checks ab 30-Sekunden-Intervall (Port 80/443, plus optionale eigene TCP-Ports pro Website). Mail-, Datenbank- und Dienst-Ports (FTP, SSH, SMTP/SMTPS, IMAP/IMAPS, POP3/POP3S, MySQL, PostgreSQL, Redis, MongoDB, DNS) sowie die reine Erreichbarkeit eines Hosts per Ping (ICMP) überwachen Sie gezielt im Service-Monitoring-Modul — für individuelle API-Endpunkte mit Assertions siehe API-Monitoring. Ausfälle werden per Multi-Node-Konsens (2-von-3-Mehrheit) bestätigt und über Ihre Kanäle gemeldet.
# Was Uptime-Monitoring leistet
Jeder Check misst nicht nur „erreichbar oder nicht“, sondern den vollständigen Timing-Wasserfall: DNS-Auflösung, TCP-Connect, TLS-Handshake, Time-to-First-Byte und Total-Time. Daraus entstehen die SLA-Berichte und die Performance-Trends.
Letzte Checks (8)
| IP | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 200 | gerade eben 17.10.2026, 04:57:10 | 151ms | A | 62ms | 15ms | 14ms | TLS 48 ms | 192.0.2.17 | |
| 200 | vor 5 Min 17.10.2026, 04:52:10 | 160ms | A | 70ms | 5ms | 22ms | TLS 32 ms | 192.0.2.17 | |
| 200 | vor 10 Min 17.10.2026, 04:47:10 | 150ms | A | 78ms | 15ms | 10ms | TLS 26 ms | 192.0.2.17 | |
| 200 | vor 15 Min 17.10.2026, 04:42:10 | 221ms | B | 103ms | 5ms | 27ms | TLS 30 ms | 192.0.2.17 | |
| 200 | vor 20 Min 17.10.2026, 04:37:10 | 202ms | B | 97ms | 13ms | 21ms | TLS 40 ms | 192.0.2.17 | |
| 200 | vor 25 Min 17.10.2026, 04:32:10 | 150ms | A | 81ms | 11ms | 24ms | TCP 24 ms | 192.0.2.17 | |
| 200 | vor 30 Min 17.10.2026, 04:27:10 | 192ms | A | 103ms | 13ms | 25ms | TCP 25 ms | 192.0.2.17 | |
| 200 | vor 35 Min 17.10.2026, 04:22:10 | 206ms | B | 111ms | 14ms | 9ms | TLS 32 ms | 192.0.2.17 |
# Funktionen im Detail
HTTP, HTTPS, TCP & Service-Checks
Pro Website prüft der Daemon HTTP/HTTPS (Port 80/443) und optional weitere TCP-Ports, die Sie pro Website hinterlegen. Mail-, Datenbank- und Dienst-Checks (FTP, SSH, SMTP/SMTPS, IMAP/IMAPS, POP3/POP3S, MySQL, PostgreSQL, Redis, MongoDB, DNS) richten Sie im Service-Monitoring-Modul ein — je Dienst mit eigenem Port und optionalen Zugangsdaten. Ping (ICMP) steht dort ebenfalls zur Verfügung: er prüft den Host selbst und kennt deshalb weder Port noch Zugangsdaten. Aktive Service-Checks werden zyklisch wiederholt, sobald die letzte Prüfung einige Minuten zurückliegt. Für individuelle Endpunkte mit Statuscode-, Body-Match-, Response-Zeit- und JSON-Path-Assertions gibt es das separate API-Monitoring-Modul.
Multi-Node-Monitoring (EU)
Jeder Uptime-Check läuft parallel von drei verteilten Monitoring-Knoten in EU-Rechenzentren. Eine Website gilt in der Regel erst dann als „down“, wenn mindestens 2 von 3 Knoten den Ausfall melden — lokale ISP-Probleme eines einzelnen Knotens werden so als Fehlalarm-Quelle eliminiert. Multi-Node-Konsens ist in allen Plänen aktiv.
Check-Intervalle ab 30 Sekunden
Free: 5 Minuten, Starter: 1 Minute, Business: 1 Minute, Agency: 30 Sekunden. Pro Website überschreibbar (innerhalb des Plan-Minimums). Geplante Wartungsfenster unterdrücken Alerts; die Checks laufen im Fenster weiter und zählen in die Verfügbarkeit.
Timing-Wasserfall (DNS, TCP, TLS, TTFB, Total)
Statt einer einzigen Antwortzeit-Zahl misst XICTRAQ den vollständigen Timing-Verlauf jeder Anfrage. So erkennen Sie, ob ein Performance-Problem von DNS-Resolver, Verbindungsaufbau, TLS-Handshake oder Server-seitiger Verarbeitung kommt.
Timing-Wasserfall
Letzter Check: 02:57:10Antwortzeit-Alert (SLA): feste Schwelle oder adaptive Automatik
Alarm, sobald die rollierende P95-Antwortzeit im gewählten Zeitfenster zu hoch wird — auch ohne kompletten Ausfall, typisch für degradierte Performance vor einem Totalausfall. Das Auswertefenster ist pro Website wählbar (Standard 15 Minuten, von 5 bis 180 Minuten). Entweder mit fester Schwelle (z. B. 2000 ms) oder im Automatik-Modus: Dann lernt XICTRAQ den saisonalen Normalwert pro Wochenstunde (Mittelwert + Streuung der letzten 14 Tage, mindestens 20 Messpunkte pro Wochenstunde nötig) und setzt die adaptive Schwelle auf Mittelwert + 3 Standardabweichungen. So müssen Sie keine feste Zahl pflegen. Der Cron-Lauf prüft alle 5 Minuten; Konfiguration pro Website unter Einstellungen.
Multi-Node-Konsens statt blinder Retries
Statt bei einem fehlgeschlagenen Check den gleichen Knoten mehrfach neu abzufragen, nutzt XICTRAQ Multi-Node-Konsens: drei Knoten prüfen unabhängig voneinander. Der Konsens wird aus dem jeweils letzten Befund jedes Knotens gebildet, der innerhalb von zwei Prüfintervallen gemeldet hat, mindestens aber in den letzten 10 Minuten. Erst wenn mindestens 2 Knoten den Ausfall melden UND die Down-Stimmen die Up-Stimmen überwiegen, kippt der Status auf „nicht erreichbar“ und ein Downtime-Alert wird eröffnet. Meldet nur ein einzelner Knoten einen Fehler (lokales Netzwerkproblem), bleibt der Status grün. Ausnahme: Liegt im Fenster nur von einem Knoten ein gewerteter Befund vor, weil die anderen ausgefallen sind oder sich wegen einer erkannten Messstörung enthalten, entscheidet dieser Befund allein. Der Änderungsverlauf weist das aus („1/1 Knoten melden Ausfall“). Bei einem Patt (z. B. 1 Knoten erreichbar, 1 nicht) lautet der Befund „instabil“ (Flattern) — der betroffene Knoten wird im Knoten-Konsens-Panel der Website mit Status, Antwortzeit und Standort transparent ausgewiesen.
„Nicht erreichbar“ statt nacktem HTTP 0
Antwortet eine Seite gar nicht, unterscheidet XICTRAQ jetzt sauber: Ein Verbindungsfehler auf Transport-Ebene (Timeout, Verbindung abgewiesen oder geblockt, HTTP-Status 0) wird als „Nicht erreichbar vom Scan-Node (Timeout/geblockt)“ mit dem konkreten Grund ausgewiesen — statt eines missverständlichen „Offline · HTTP 0“. Das Ziel kann Rechenzentrums-IPs blocken und für echte Besucher trotzdem erreichbar sein; der Knoten-Befund macht das transparent. Der Multi-Node-Konsens entscheidet, ob daraus ein Incident wird — meldet nur ein Knoten den Fehler, bleibt der Status grün.
WAF-Challenge ist kein Ausfall
Antwortet eine Seite mit HTTP 403 oder 503 und einer erkennbaren Bot-Schutz- oder Challenge-Seite (z. B. Cloudflare, Imperva, Sucuri, DataDome, PerimeterX, DDoS-Guard, „Just a moment“/„Bitte warten“), wertet XICTRAQ das als erreichbar — denn echte Besucher kommen durch die Challenge, der Datacenter-Check nicht. So vermeiden wir Fehlalarme bei Seiten hinter einer Web Application Firewall.
SLA-Reports auf Knopfdruck
Pro Website generierbar im Wochen- und Monats-PDF: Uptime-Prozent, Anzahl Vorfälle, Antwortzeit-Trends und die Vorfalls-Liste. Versand per E-Mail oder Download aus dem Archiv.
Wartungsfenster (ab Starter)
Einmalig (Datumsbereich) oder wiederkehrend pro Woche (z. B. „jeden Mittwoch 02:00–04:00“), je Website oder kontoweit. In diesem Zeitraum werden Checks weiter ausgeführt und im Verlauf protokolliert — im Wartungsfenster werden jedoch keine Alerts versendet. Die Unterdrückung greift in drei Stufen: geplantes Einmal-Fenster, wöchentliches Fenster pro Website, wöchentliches Fenster kontoweit.
# So konfigurieren Sie Uptime-Checks
Free: min. 5 min · Starter/Business: min. 1 min · Agency: min. 30 s
# So sieht ein Vorfall (Incident) aus
Bei einem Ausfall öffnet XICTRAQ automatisch einen Incident, sammelt alle relevanten Daten und postet zeitgleich Updates auf die Statuspage und in Ihre Alert-Kanäle.
# SLA-Rechner: was bedeutet welche Uptime?
| SLA | Pro Tag | Pro Monat | Pro Jahr | Typische Anwendung |
|---|---|---|---|---|
| 99.0% | 14m 24s | 7h 12m | 3d 15h | Internes Tool, Test-Umgebung |
| 99.5% | 7m 12s | 3h 36m | 1d 19h | Marketing-Site, Blog |
| 99.9% | 1m 26s | 43m 12s | 8h 45m | Standard-SaaS, B2B-Portal |
| 99.95% | 43s | 21m 36s | 4h 22m | E-Commerce, kommerzieller Service |
| 99.99% | 8.6s | 4m 19s | 52m 35s | Payment, Banking, Healthcare |